5 Strategien zum Vokabeln lernen und garantiert dauerhaft behalten

Die wichtigsten Tipps zum effektiv Vokabeln lernen

Vokabeln lernen kann sehr schwer oder auch sehr einfach sein. Wie lange würdest Du glaubst Du brauchen, um all diese englischen Ausdrücke für Oberlippenbart zu lernen?

Kaum hast Du eine Vokabel gelernt, hast Du sie wieder vergessen?

Egal wie oft Du Vokabeln wiederholst, irgendwie bleiben sie einfach nicht hängen?

Das sind weit verbreitete Probleme. So ging es mir auch früher. So muss es aber nicht sein.

In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du schnell Vokabeln lernst und dauerhaft behältst. Du lernst 5 Strategien kennen, mit denen Du Dir wirklich schnell neue Wörter in einer Fremdsprache merkst.

Hier findest Du: Einen vollständigen und sehr umfangreichen A-Z Leitfaden zum Vokabeln lernen, der auf diesen Beitrag aufbaut und ihn erweitert.

Nutze alle 5 Strategien und Du wirst nie wieder Probleme beim Lernen und Behalten von Vokabeln haben.

Effektiv Vokabeln lernen

Lade Dir hier die Grafik mit der Übersicht der 5 wichtigsten Strategien zum effektiv Vokabeln lernen als Druckversion im PDF-Format runter.

Und wenn Du auf der Suche nach einem vollständigen Schritt-für-Schritt Lernsystem bist, mit dem Du Deine Fremdsprache in kurzer Zeit lernen kannst. Dann schaue hier, wie Du Deine Fremdsprache in 6 Monaten lernen kannst.

Strategie 1: Anwendung – Nutze Vokabeln, um sie dir schnell zu merken

Egal was Du lernst. Anwendung ist immer die effektivste Strategie.

Lies hier: Die wichtigsten Strategien, um schnell eine Fremdsprache zu lernen (dazu gehört Anwendung).

So ist es auch beim Vokabeln lernen. Je öfter Du neue Vokabeln nutzt, hörst und liest, desto schneller prägst Du sie Dir ein.

Nutze neue Vokabeln so schnell und so oft wie möglich.

Das geht ausgezeichnet in einem Selbstgespräch (Lies hier nach wie Dir Selbstgespräche beim Sprachenlernen helfen). Erzähl Dir selbst ein paar Sätze und nutze dabei die neuen Ausdrücke. Je öfter, desto besser.

Noch besser geht das im Gespräch mit einem Muttersprachler. Z. B. bei einem Tandemgespräch (Lies hier nach wie Du das Maximum aus einem Tandemgespräch herausholst).

Vor allem die ersten paar Minuten spielen eine große Rolle. Nutze die Vokabel also besonders in den ersten paar Minuten so oft wie möglich. Im Verlaufe des Tages nutzt Du sie einige weitere Male. Die darauffolgenden Tage wiederholst Du den Prozess. So merkst Du Dir die Vokabel wirklich gut.

Wenn Du viele neue Vokabeln lernst, kannst Du eine Kurzgeschichte konstruieren. In dieser Kurzgeschichte kommen alle neuenWörter möglichst oft vor. Schreib sie auf und lies sie mehrmals vor. Lies diese Geschichte auch über die nächsten Tage regelmäßig durch.

Wenn Du die Vokabel in verschiedenen Kontexten und an verschiedenen Tagen verwendest, wirst Du absolut kein Problem haben, Dich daran zu erinnern.

Strategie 2: Eselsbrücken – Merke Dir neue Vokabeln noch schneller

Eine ausgezeichnete Methode, um Dir Vokabeln quasi unverzüglich zu merken sind Eselsbrücken.

Eselsbrücke Englisch Deutsch 2

Beispiel für eine Eselsbrücke zwischen Deutsch und Englisch. Dozent – Lecturer.

Dafür suchst Du Dir ein deutsches Wort, das ähnlich klingt wie das Wort in der Fremdsprache. Stell Dir dieses Wort und die deutsche Übersetzung bildlich vor. Lass dieses Bild so lebhaft wie möglich vor Deinem geistigen Auge erscheinen.

Hier sind 2 weitere Beispiele für Eselsbrücken:

  • Durchnässt -> Soaking: Soaking klingt ein bisschen wie Socke. Stell Dir eine triefend nasse Socke bildlich vor. Wenn Dir nun der Begriff durchnässt in den Kopf kommt, denkst Du automatisch an die nasse Socke und erinnerst Dich an die Vokabel.
  • Zaun -> Fence: Fence hört sich fast genauso an wie Fans. Du stellst Dir also einen (z. B. weißen) Zaun vor. Um den Zaun herum sind jede Menge (Fußball-) Fans sind, die ganz laut jubeln.

Je detailreicher und lebhafter Du Dir diese 2 Wörter zusammen vorstellst, umso besser die Eselsbrücke und umso besser wirst Du Dir die Vokabel merken können.

Von jetzt an wirst Du immer an dieses Bild denken, wenn Du das Wort benötigst. Du wirst Dich automatisch an die Vokabel erinnern.

Nachdem Du Dich an eine Vokabel einige Male auf diese Weise erinnert hast, geht das von alleine. Die Eselsbrücke ist fortan nicht mehr notwendig. Die Eselsbrücke wurde dann durch eine echte Brücke ersetzt.

Am Anfang ist das Ausdenken von Eselsbrücken noch ein bisschen anstrengend. Nachdem Du Dir aber 10-20 Eselsbrücken ausgedacht hast, wird es Dir deutlich einfacher fallen.

In diesem Beitrag erfährst Du weitere Details wie Du am besten mit Eselsbrücken Vokabeln lernen kannst.

Strategie 3: Karteikarten – Lerne die richtigen Vokabeln an jedem Ort

Vokabeln, die Du aktuell lernst, notierst Du Dir auf Karteikarten.

Direkt aus dem Lehrbuch oder mit einem Vokabelheft zu lernen, ist nicht sinnvoll. Dort hast Du eine feste Reihenfolge. Oft lernst Du lediglich die Vokabeln in dieser Reihenfolge aufzusagen.

Zudem wiederholst Du Wörter, die Du bereits gut kennst, zu oft. Wörter, die Du noch nicht so gut kennst, wiederholst Du zu selten.

Karteikarten bieten hierfür die Lösung. Du lernst immer nur die Vokabeln, die Du noch nicht so gut beherrscht. Du kannst sie auch immer wieder durchmischen.

Vokabeln lernen mit Karteikarten

Meine persönliche Lieblingsmethode um Vokabeln zu lernen sind immer noch Karteikarten

Ein weiterer Vorteil von Karteikarten ist, dass sie handlich sind. Du kannst sie überall mitnehmen und jederzeit zwischendurch lernen.

Das geht in der Bahn, in einer Schlange oder sogar im Fitnessstudio. Ich nutze z. B. die Pausen im Fitnessstudio dafür. In diesem Beitrag erhältst Du weitere Details zum Vokabeln lernen mit Karteikarten.

Strategie 4: Stell Dir die Vokabeln bildlich vor

Bevor Du anfängst eine Vokabel zu lernen, musst Du Dir etwas darunter vorstellen können. Du brauchst ein klares Bild oder eine klare Vorstellung von der Bedeutung des Wortes.

Wenn Du nämlich versuchst Dir die Vokabel einfach so zu merken (also ohne ein Bild dazu im Kopf), wird es deutlich schwieriger. Zudem vergisst Du die Vokabel schneller. Das kann bei Verben ein Problem werden. Vor allem bei mehrdeutigen Verben.

Wenn Du zum Beispiel die Übersetzung von „ziehen“ lernst, ist damit gemeint:

  • Ein Los ziehen?
  • An einer Tür ziehen?
  • Ein Ziehen im Körper?

Wenn Du nicht die eindeutige Übersetzung von „ziehen“ im Kopf hast, wirst Du längere Zeit brauchen, um Dir das Wort zu merken. Zudem wirst Du die Vokabel schneller vergessen und im schlimmsten Fall sogar falsch nutzen.

Vokabeln lernen indem Du Sie Dir bildlich vorstellst

Vokabeln lernst Du leichter, wenn Du sie Dir bildlich vorstellst. Wie hier Schloss – Castle.

Dasselbe gilt für abstrakte Wörter, zum Beispiel Adjektive (schön, groß, breit, etc.). Wenn ein Wort mehrdeutig ist, besteht diese Gefahr.

Hier ein paar weitere Beispiele:

  • Breit: Ein breiter Mensch? Eine breite Straße?
  • Wissen: Das Wissen? Wissen als Verb?
  • Decke: Die Decke unter dem Dach oder die Decke mit der man sich zudeckt?
  • Liegen: Im Bett liegen? Eine Stadt liegt in den Bergen?

Bevor Du also anfängst eine Vokabel zu lernen, stell Dir kurz vor was damit gemeint ist. Wenn es ein Verb ist, stellst Du Dir jemanden vor, der die Aktivität durchführt (also z. B. jemand der an einer Tür zieht).

Um sicherzugehen, dass Du auch bei der nächsten Wiederholung noch die richtige Bedeutung der Vokabel kennst, schreib auf Deine Karteikarte einen Beispielsatz.

Erfahre hier, ob Du Vokabeln oder eine neue Sprache auch im Schlaf (und nur durch Hören), lernen kannst.

Strategie 5: Lernkartei-Methode – Behalte Vokabeln auch dauerhaft

Manche Vokabeln hast Du schon oft wiederholt, manche weniger oft. Wie behältst Du den Überblick wie oft Du ein bestimmtes Wort noch wiederholen musst?

Das geht am besten mit einer Karteikarten-Lernbox.

Dort sortierst Du Vokabeln abhängig davon wie oft Du sie bereits wiederholt hast. Wenn Du sie das erste Mal wiederholt hast, kommen sie in das erste Fach. Jedes weitere Mal kommen sie in das nächste Fach.

Diese Methode des Vokabeln Lernens nennt sich die Lernkarteimethode.

Vokabeln lernen mit einer Karteikartenbox

Mit einer Karteikarten-Box sortierst Du Deine Vokabeln nach Anzahl von Wiederholungen ein.

Am Anfang wiederholst Du die Vokabeln noch öfter. Danach immer seltener.

Ein simples, aber sehr effektives System ist der folgende Ablauf:

  1. Du lernst das neue Wort das erste Mal.
  2. Im Verlaufe des Tages wiederholst Du es noch 3 Mal.
  3. Innerhalb der nächsten 4 Tage wiederholst Du es 1 Mal am Tag.
  4. Eine Woche später noch einmal wiederholen.
  5. Einen Monat später noch einmal eine Wiederholung.
  6. Drei Monate später ein letztes Mal wiederholen.

So ein ähnliches System nutze ich. Es ist nicht unbedingt das effizienteste System, dafür ist es aber sehr simpel. Ich habe diesen Ablauf auch visualisiert. Du kannst Dir diese Schritte als Grafik hier kostenlos runterladen: Visualisierung Lernkarteimethode.

Das effizienteste System ist das Spaced Repetition System (SRS). Das ist jedoch etwas komplexer. In diesem Beitrag erhältst Du mehr Details zum Thema Vokabeln lernen mit der Lernkarteimethode und dem Spaced Repetition System.

Alternative zu Karteikarten und Lernkartei-Methode: Vokabeltrainer-Apps

Wenn Du lieber mit Unterstützung lernst, bietet sich eine Vokabeltrainer-App an.

Viele dieser Vokabeltrainer-Apps haben den optimalen Wiederholungszyklus für Vokabeln integriert. Sie fragen Dich immer dann nach einer Vokabel, wenn Du kurz davor bist sie zu vergessen.

Das ist sehr bequem, denn Du lagerst die Arbeit aus. Die App erledigt alles für Dich. Zudem kannst Du die App überall mitnehmen.

Manche Vokabeltrainer haben sogar eine Integration von Computer und Telefon. Das heißt Du kannst Dich auf Deinem Computer und auf Deinem Telefon abfragen lassen.

Vokabeln lernen mit einer Vokabeltrainer-App

Das Smartphone ist heutzutage ein ständiger Begleiter. Warum es also nicht auch zum Vokabeln lernen nutzen?

In unserem Beitrag „Die bekanntesten 17 Vokabeltrainer im großen Sprachheld-Test“ findest Du die Vorstellung einer Vielzahl bekannter und beliebter Vokabeltrainer-Apps.

In diesem vergleichen wir die Vorteile und Nachteile der einzelnen Vokabeltrainer und geben Ratschläge, für wen welche App am besten geeignet ist.

Denn zum Vokabeln lernen eignen sich die meisten gut. Welche also am besten für Dich geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Deiner persönlichen Lernmethode, ob Du noch Anfänger oder schon Fortgeschritten bist oder auch von der von Dir gelernten Fremdsprache ab.

Ich selbst benutze ungern Vokabeltrainer-Apps. Ich habe es mehrere Male versucht, bin dann aber immer wieder zu Karteikarten zurückgekehrt.

Mir gefällt es nicht, dass ich die Kontrolle über meine Vokabeln an eine App abgebe. Zudem finde ich es einfacher mir neue Wörter schnell auf eine Karteikarte zu notieren. Es fehlt mir auch die Flexibilität, die bei Karteikarten gegeben ist (z. B. einen Beispielsatz oder eine Notiz dazuschreiben).

Das ist aber eine persönliche Präferenz. Ich kenne viele Leute die erfolgreich solche Vokabeltrainer-Apps nutzen.

Effektiv Vokabeln lernen Tipp 1: Löse Dich von der „ständiges Wiederholen“-Methode

Ich möchte noch auf eine Methode zu sprechen kommen, die fast gar nicht funktioniert. Leider ist sie weiterhin die populärste Methode beim Vokabeln lernen.

Es ist die „ständiges Wiederholen“-Methode. Dabei wird ein Wort dutzend oder sogar hundertfach hintereinander aufgesagt.

Es ist quasi die „rohe Gewalt“-Methode. Es wird auf das Wort so lange eingeprügelt, bis man es sich „gemerkt“ hat.

Das mag funktionieren. Dauert aber wirklich lange. Deutlich länger als alle genannten Strategien. Zudem ist die Vokabel am nächsten Tag meist schon wieder vergessen. Dann geht das Ganze von vorne los.

Vokabeln lernen durch häufiges Wiederholen

Etwas nur besonders oft zu machen ist meist nicht unbedingt die erfolgsversprechendste Strategie. Das gilt auch beim Vokabeln lernen.

Der einzige Vorteil dieser Methode: Sie ist unglaublich einfach. Es kostet kaum mentale Anstrengung sie durchzuführen.

Nichts ist einfacher als eine Vokabel unzählige Male hintereinander zu wiederholen. Die anderen Methoden kosten ein bisschen Anstrengung, bringen aber deutlich bessere und schnellere Ergebnisse. Wenn Du also auf Effizienz und Zeitersparnis setzt, solltest Du Dich von dieser Methode lösen.

Lies hier: Effektiver Vokabeln lernen, indem Du Deinen Lerntyp kennst.

Effektiv Vokabeln lernen Tipp 2: Lerne nur für Dich relevante Wörter

Lerne nicht alle Vokabeln, die Dir in den Weg kommen. Die Relevanz ist entscheidend. Unwichtige Vokabeln lernen kann sogar störend sein. Du merkst sie Dir nicht so schnell, weil sie irrelevant für Dich sind.

Zudem nutzt Du sie nicht oft genug und vergisst sie deshalb viel schneller. Hättest Du statt einer unwichtigen Vokabel eine wichtige gelernt, würdest Du also mehr beherrschen. Die Frage ist also, wie Du für Dich relevante Vokabeln findest. Denn nicht jeder benötigt dieselben.

Wenn Du noch ganz am Anfang bist, ist es sinnvoll eine Vokabelliste der 100 wichtigsten Vokabeln zu finden und diese Wörter zu lernen. Dafür suchst Du auf Google nach „100 wichtigste Vokabeln + Sprache“. Streiche Ausdrücke, die Du auf Deutsch nicht regelmäßig nutzt.

Die richtigen Vokabeln findest Du im (Selbst-) Gespräch

Wenn Du bereits etwas weiter bist, entdeckst Du die für Dich wichtigsten Vokabeln am besten durch Gespräche und Selbstgespräche.

In Selbstgesprächen erzählst Du Dir selbst:

  • Deine Gedanken,
  • was Du heute gemacht hast,
  • was Du noch vor hast,
  • was Deine Hobbys sind,
  • wer Du bist
  • und so weiter.

Je nach Sprachniveau findest Du schnell fehlende Vokabeln. Notiere Dir zunächst alle auf eine Liste. Später schlägst Du die Übersetzungen nach.

Noch besser funktioniert das bei einem richtigen Gespräch. Z. B. bei einem Tandemgespräch mit einem Muttersprachler.

Lies hier: Wie Du durch Tandemgespräche schnell fließend sprechen lernst.

Jedes Mal wenn Dir eine (wichtige) Vokabel fehlt, fragst Du Deinen Gesprächspartner nach der Bedeutung und notierst sie Dir. Wenn Dir viele Vokabeln fehlen, fragst Du nur nach den wichtigsten. Dabei stellst Du Dir immer selbst die Frage: Ist das ein Wort, das ich auf Deutsch oft nutze?

Das Gleiche funktioniert umgekehrt. Jedes Mal wenn Du ein Wort nicht verstehst, fragst Du Deinen Partner was es bedeutet.

Ist das ein Wort, das Du wahrscheinlich auch selbst benutzen würdest? Dann notierst Du es Dir. Ansonsten lässt Du es aus. Befrage dazu Deinen Tandempartner, ob dies ein wichtiges Wort in der Fremdsprache ist.

So verstehst Du die neu gelernten Vokabeln schnell im Gespräch

Nachdem Du die Vokabel gelernt hast und anwenden kannst, musst Du sie auch verstehen können. Dafür musst Du das Wort zwischen 2 anderen Wörtern identifizieren und sofort verstehen. Noch dazu reicht es nicht die Vokabel selbst zu verstehen. Du musst auch ihre Rolle im Satz verstehen. Und zwar innerhalb von Sekundenbruchteilen.

Vokabeln lernen durch Anwendung in Gesprächen

Neue Ausdrücke und Wörter lernst Du am besten durch Anwendung in einem Gespräch. Das kann ein Selbstgespräch oder auch ein Tandemgespräch sein.

Hast Du schon mal einen Satz gehört, in dem Du alle Vokabeln kanntest, aber trotzdem nicht die Bedeutung entziffern konntest? Genau dieses Problem musst Du angehen.

Das geht am besten ebenfalls durch Anwendung. Dieses Mal nur in die andere Richtung. Wenn Du das Wort oft hörst und dann verstehst, verstehst Du es in Zukunft noch besser.

Bitte Deinen Gesprächspartner das Wort mehrmals zu benutzen. In vielen verschiedenen Kontexten. Mal schnell gesagt, mal langsam.

Ebenfalls hilft es den Asudruck selbst anzuwenden. Wenn Du das Wort anwendest, verstehst Du es schneller, wenn es jemand anders anwendet.

Du erfährst in diesem Beitrag wie Du Dein Hörverständnis verbessern kannst und somit auch neue Ausdrücke in einer Fremdsprache schneller verstehst.

Hier siehst Du auch noch ein Interview von mir mit David James über die von ihm entwickelte Goldlist-Methode zum Vokabeln lernen. Diese Methode ist unter Srpachlernern sehr beliebt und wird auch von einer Vielzahl von Polyglotten angewendet.

Die Zusammenfassung des Interviews mit David James über die von ihme entwickelte Goldlist-Methode zum Vokabel lernen in Textform findest Du hier.

Fazit: So lernst Du Vokabeln wirklich schnell und vor allem auch dauerhaft

Wenn Du also diese 5 Strategien in Kombination nutzt, wirst Du Dir Vokabeln wirklich schnell merken können und dauerhaft behalten. Und mit diesen Methoden und Strategien schaffst Du es Deine Fremdsprache in 6 Monaten zu lernen.

Am Anfang dauert es etwas, sich umzugewöhnen. Dafür beschleunigst Du den Prozess des Vokabelnlernens extrem. Je mehr der 5 Strategien Du umsetzt, desto schneller merkst Du Dir neue Wörter in einer Fremdsprache.

Ich habe die 5 Strategien mit der Grafik zusammen nochmals als Druckversion im PDF-Format erstellt. Du kannst Dir die Grafik mit den 5 Strategien zum Vokabeln lernen hier kostenlos herunterladen.

Wenn Du Dir Vokabeln schnell merkst, dann macht es auch Spaß. Mir macht es tatsächlich viel Spaß mit diesen Methoden zu lernen. Etwas was ich mir damals in der Schule nicht im Traum hätte vorstellen können.

Was für Schwierigkeiten hast Du beim Lernen von Vokabeln? Oder was für Techniken nutzt Du? Falls Du noch eine Ergänzung zu meinem Artikel hast, dann hinterlasse sie mir doch in den Kommentaren! Vielen Dank – Dein Gabriel Gelman.

Über den Autor

Gabriel Gelman ist Gründer von Sprachheld, Sprachenthusiast und nutzt gerne seine 6 Sprachen für Reisen und Kennenlernen neuer Leute. Er hilft Sprachlernern dabei schnell ihre Fremdsprache zu lernen.

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