Sprachen lernen: Alles was Du wissen musst für schnellen Erfolg

Du hast ihn gefunden. Den wichtigsten Beitrag dieses ganzen Blogs.

In diesem Beitrag ist alles zusammengeführt, was für schnelles Sprachen lernen wichtig ist.

Du wirst alle Grundlagen lernen, um Deine Lernkurve um ein Vielfaches zu verkürzen.

Zudem findest Du Links auf die wichtigsten Beiträge dieses Blogs. So brauchst Du nicht lange zu suchen.

Nimm Dir etwas Zeit. Dieser Beitrag ist umfangreich. Er dient dazu einen ordentlichen Einblick in effektives Sprachenlernen zu bekommen.

Du erfährst was bei traditionellen Methoden schief läuft und warum der Sprachheld-Ansatz wirklich funktioniert.

Du lernst diesen Ansatz in einem 3-Schritte Prozess kennen. Orientiere Dich an diesem Prozess, wenn Du effektiv eine Sprache lernen willst.

Suchst Du nach einem ausführlichen Schritt-für-Schritt Leitfaden, wie Du Deine Fremdsprache schnell lernen kannst? Hier erfährst Du, wie Du jede Fremdsprache in nur 6 Monaten lernen kannst.

Bereit?

Fangen wir an.

Lies hier: 101 Tipps zum Sprachen lernen.

Das wichtigste Prinzip des Sprachenlernens

Es gibt ein unglaublich wichtiges Prinzip beim Sprachenlernen. Wenn Du dieses Prinzip nicht umsetzt, hast Du keine Chance eine Sprache wirklich zu lernen.

Dieses Prinzip trifft aber nicht nur auf Sprachenlernen zu.

Es ist das goldene Grundprinzip des Lernens. Egal was Du lernst, ob Sprachen, Architektur oder Mathe. Du wirst immer wieder auf dieses Prinzip stoßen.

Was ist dieses Prinzip?

Anwendung.

Ich kann es gar nicht oft genug unterstreichen, wie wichtig Anwendung ist.

Das Problem ist, es ist einfach dieses Konzept zu verstehen. Eigentlich versteht es fast jeder. Aber kaum jemand setzt es um.

Die meisten Leute wissen zwar, dass Anwendung so wichtig ist. Aber die wenigsten wenden tatsächlich oft an.

Es ist ein Prinzip das zwar jeder kennt, nur wenige umsetzen und noch weniger wirklich internalisiert haben.

Du musst alles was Du lernst auch anwenden. Sonst wirst Du es nie wirklich verstehen. Du kannst eine Fremdsprache einfach nicht beherrschen, wenn Du sie nicht anwendest.

Aber was heißt überhaupt Anwendung?

Anwendung ist, wenn Du die Sprache sprichst. Du lernst die Sprache und wendest das Gelernte an, indem Du die Sprache sprichst.

Anwendung heißt Du schreibst die Sprache und nimmst sie nicht nur passiv auf.

Anwendung heißt Du lernst Vokabeln nicht nur, sondern benutzt sie aktiv im Gespräch.

Anwendung heißt Du lernst nicht stupide Grammatikregeln, sondern benutzt sie wirklich. So oft bis Du sie drauf hast.

Was in der Schule schief läuft

Warum lernen wir in der Schule jahrelang Fremdsprachen. Aber beim Abschluss beherrschen wir die Sprache nicht wirklich?

Wir müssen sogar in der Uni noch weiterlernen.

Die Frage ist wo hört das alles auf? Wann werden wir endlich die Fremdsprache beherrschen?

Nie! Die Antwort ist nie.

Das ist die Logik hinter dem Sprachenlernen in der Schule. Es gibt immer etwas was man noch lernen muss. Es gibt immer noch Grammatikregeln, die man noch nicht kennt.

Jedes Jahr habe ich im Englischunterricht gedacht, wann es denn endlich keine neue Grammatik mehr gibt. Wann haben wir endlich alles gelernt, was es zu lernen gibt? Wann kann ich denn endlich die Sprache?

Aber so ist das Schulsystem nicht aufgebaut.

Im Grundsatz ist das richtig. Wir haben nie ausgelernt. Es gibt immer noch etwas zu lernen.

Aber leider wird etwas ganz Grundsätzliches übersehen. Man muss nicht alle diese Grammatikregeln und Vokabeln kennen, um wirklich eine Sprache zu sprechen oder beherrschen.

Nicht mal Muttersprachler beherrschen sie alle. Das ist ganz normal.

Selbst auf Deutsch bin ich mir manchmal nicht sicher, wie ich einen Satz richtig sage oder mir fehlt ein Wort.

Sprachkenntnisse können sofort angewendet werden

Sprachenlernen ist nicht wie Fahrschule.

Du darfst erst fahren, wenn Du einen Führerschein hast. Wenn Du Dich nicht daran hältst und trotzdem fährst, ist ein Unfall nicht ausgeschlossen. Du kannst noch nicht so gut fahren. Ein Fehler könnte sehr schmerzhaft, sogar tödlich ausgehen.

Sprachenlernen ist ganz, ganz, ganz anders.

Wenn Du einen Fehler machst, während Du sprichst, passiert nichts. Es passiert gar nichts. Keiner nimmt Schaden.

Aus Fehlern lernst Du. Immer. Du machst es immer nach einem Fehler besser (ok, fast immer).

Das Problem ist bei manchen Aktivitäten können Dich Fehler sehr teuer zu stehen kommen.

Zum Beispiel als Fahranfänger ohne Führerschein. Im besten Fall musst Du bei einem Fehler ein paar Euro für den Schaden zahlen. Im schlimmsten Fall bezahlst Du mit Deinem Leben (zum Glück passiert das nur sehr selten).

Beim Sprachenlernen sind diese Fehler völlig gratis. Du zahlst rein gar nichts.

Anstelle von „Ich esse gerne Spaghetti“ sagst Du „Ich Spaghettis mögen viel“. Na und?

Selbst wenn Du den schlimmsten Fehler der vorstellbar ist machst, verärgerst Du im schlimmsten Fall Dein gegenüber. Aber das ist wirklich der schlimmste Fall. Das kommt so gut wie nie vor. Mir ist das in meinem ganzen Leben vielleicht 1-2 Mal passiert. Und ich lerne schon lange Sprachen.

Aber selbst das ist nicht schlimm. Wenn Du Deinen Gesprächspartner verärgerst, sagst Du es tut Dir Leid und Du kannst die Sprache noch nicht so gut. Das wars. Alles ist wieder gut.

Aber das wird wirklich so gut wie nie passieren.

Das ist dieser große Unterschied zwischen dem Erlernen einer Fremdsprache und Autofahren:

  • Du kannst sofort anfangen zu sprechen, Du brauchst nicht erst eine Art Zertifizierung
  • Fehler sind völlig kostenlos, es passiert nichts, wenn Du Fehler machst

Leider hat unser Schulsystem das noch nicht verstanden. Eine Fremdsprache lernen wird immer noch so betrachtet wie Fahrschule.

Bevor Du wirklich sprechen kannst, musst Du noch das und jenes lernen.

Wie soll man sich denn da motivieren weiterzulernen?

Weiterführend:

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In 3 Schritten zum Erfolg

Um erfolgreich beim Sprachenlernen zu sein, musst Du nur wenige Dinge radikal anders denken.

Die wichtigsten Konzepte habe ich in einer simplen 3-Schritt-Formel zusammengefasst.

Setze diese 3 Schritte um und Du wirst deutlich, aber wirklich deutlich schneller eine Fremdsprache lernen.

Lade Dir hier diese Grafik im PDF-Format kostenlos runter.

Schritt 1: Immersion

Eine Sprache lernst Du nicht im Sprachkurs. Eine Sprache lernst Du im wirklichen Leben.

Wenn Du einen Sprachkurs besuchst, solltest Du diesen nur als Ergänzung sehen. Ein Kurs wird niemals das aktive Sprachenlernen (bzw. die Anwendung) ersetzen.

Sprachenlernen ist wie Fußball. Du kannst zwar ein paar nette Strategien im Klassenzimmer lernen. Aber wirklich Fußballspielen wirst Du nur auf dem Fußballfeld lernen.

Im Sprachkurs wirst Du zwar die Grammatikregeln lernen. Umsetzen kannst Du sie nur im Gespräch.

Immersion bedeutet so viel wie Eintauchen. Also das Eintauchen in die Sprache. Das bedeutet Du bist ständig umgeben von ihr. Du liest, hörst und siehst sie überall.

Wenn Du Dich auf einen Sprachkurs oder ein Lehrbuch beschränkst, bist Du die ganze Zeit am Beckenrand. Du schaust anderen Schwimmern zu. Selbst Schwimmen lernst Du nur im Wasser. Deshalb musst Du in die Sprache eintauchen, um sie zu lernen.

Quasi wie im Ausland. Aber um in die Sprache einzutauchen, brauchst Du nicht im Ausland sein. Mittlerweile geht das auch problemlos bei Dir zu Hause.

Das geht so:

  • Du kannst internationales Fernsehen schauen
  • Du kannst internationale Musik aus jedem Land der Welt hören
  • Du kannst in internationale Restaurants oder Feiern gehen
  • Im Internet findest Du Muttersprachler in Deiner Gegend

Damit hast Du schon einen großen Teil der Immersion erreicht.

Anmerkung: Lad Dir Deine Checkliste für Immersion gratis runter. Die Checkliste kannst Du nutzen, um auch Immersion bei Dir zu erzeugen.

Weiterführend:

Schritt 2: Sprechen

Hier kommt wieder unser unglaublich wichtiges Prinzip. Anwendung ist der Schlüssel.

Anwendung beim Sprachenlernen bedeutet meistens sprechen. Natürlich fällt auch Schreiben darunter. Aber das ist für viele weniger wichtig als gutes Sprechen. Wenn das für Dich anders ist, dann ist für Dich Schritt 2 das Schreiben.

Um eine Sprache gut zu sprechen, musst Du sie sprechen.

Ich weiß, das ist keine weltbewegende Erkenntnis. Das wusstest Du bestimmt schon. Vielleicht auch schon deshalb, weil ich immer wieder darüber spreche.

Obwohl das so viele wissen, setzt es so gut wie keiner um.

Die meisten Leute warten unnötig lange mit dem Sprechen. Erst muss nämlich viel Grammatik und viele Vokabeln gelernt werden.

Wenn Du Fußball lernen willst, lernst Du dann erst die Strategien? Natürlich nicht. Du fängst einfach an zu spielen.

Genauso solltest es beim Sprachenlernen sein. Fange so früh wie möglich mit dem Sprechen an.

Gehe direkt raus ins Feld. Ins Sprachen-Feld.

Je früher Du anfängst, desto früher wirst Du gut sprechen. Egal wie viele Vokabeln und wie viel Grammatik Du lernst.

Weiterführend:

Schritt 3: Richtige Motivation

Nun hast Du Immersion geschaffen und bist ständig umgeben von der Sprache. Das ist der erste Schritt, um die Sprache passiv zu lernen.

Der nächste Schritt war die Sprache durch Sprechen anzuwenden. Das ist der zweite Schritt, um die Sprache aktiv zu lernen.

Der dritte Schritt ist den Schwung beim Sprachenlernen beizubehalten. Das heißt, Du fängst nicht nur an die Sprache zu lernen. Sondern Du ziehst es auch durch.

Für diesen Schwung brauchst Du Motivation.

Motivation ist das Benzin, das die Flamme des Sprachenlernens am Brennen hält.

Wenn Du zu wenig Motivation hast, wird die Flamme immer weniger brennen. Irgendwann erlischt sie vollständig.

Zur Motivation ist es wichtig einen Grund zu haben, warum Du die Sprache lernst.

Lernst Du sie einfach nur für Deinen Lebenslauf oder weil es toll ist eine weitere Fremdsprache zu beherrschen? Dann wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht genug Benzin für Deine Flamme haben.

Um eine Fremdsprache wirklich zu lernen, brauchst Du viel Benzin. Denn Du lernst eine Fremdsprache nicht über Nacht. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.

Machst Du es, weil Du gerne in das Land reist oder weil viele Deiner Freunde Muttersprachler sind? Dann hast Du schon mal einen sehr triftigen Grund.

Wenn Du nun Deine Kenntnisse ständig anwenden kannst, bleibst Du auch motiviert. Denn Du bist viel motivierter, wenn Du alles was Du lernst auch direkt anwenden kannst.

Auch ist es hilfreich Dich in eine Position zu begeben, in der Du die Sprache zumindest halbwegs beherrschen musst.

Besonders gut eignet sich dafür ein Urlaub im Land (am besten aber keine Reise wählen, die viele andere Touristen auch machen). In diesem Urlaub solltest Du in einer Position sein, wo Du Dich möglichst oft mit Einheimischen unterhalten musst.

Du kannst auch regelmäßig Treffen von Muttersprachlern besuchen. Dadurch zwingst Du Dich die Sprache zu lernen. Denn Du willst verstehen was gesagt wird und auch mitreden können.

Weiterführend:

Das waren die 3 wichtigsten Schritte, um schnell eine Fremdsprache zu lernen.

Damit hast Du ein solides Fundament gebaut. Von da aus kannst Du richtig durchstarten. Aber das umfasst lange nicht alles was beim Sprachenlernen wichtig ist.

Lies also auch die weiterführenden Informationen.

Hier sind einige weitere wichtige Themen angeschnitten:

Das war das Wichtigste

Jetzt hast Du das Wichtigste gelernt, um schnell eine Fremdsprache zu lernen.

Einiges davon wird vielleicht drastisch anders klingen als was Du aus der Schule und aus Sprachkursen kennst.

Aber es gibt bestimmt einen Grund, wieso Du diesen Beitrag liest. Die traditionellen Lernmethoden haben nicht funktioniert, oder?

Anderes wird wahrscheinlich sehr einleuchtend sein. Vielleicht kanntest Du das ein oder andere schon, aber hattest noch nicht die Möglichkeit es umzusetzen.

Wenn das der erste Beitrag ist, den Du auf Sprachheld liest, würde ich Dir empfehlen ihn nochmal zu lesen.

Lies Dir auch die Beiträge durch, auf die ich verweise. Damit hast Du eine solide Grundkenntnis. Diese ist wichtig, wenn Du mit dem Sprachenlernen durchstarten willst.

Jetzt würde ich gerne von Dir wissen, was ist das Wichtigste was Du aus diesem Beitrag persönlich mitnehmen kannst?

Wenn Du es nochmal aufschreibst, wirst Du es Dir besser merken können. Zudem können dann andere Leser nochmal sehen, was Du aus diesem Beitrag mitgenommen hast. Vielleicht haben sie das selbst übersehen.

Über den Autor

Gabriel Gelman ist Gründer von Sprachheld, Sprachenthusiast und nutzt gerne seine 6 Sprachen für Reisen und Kennenlernen neuer Leute. Er hilft Sprachlernern dabei schnell ihre Fremdsprache zu lernen.

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