X

Mache nicht diese 10 Fehler beim Tandemgespräch und lerne in kürzester Zeit fliessend sprechen

Tandemgespräche sind die beste Methode, um schnell Deine Fremdsprache fließend zu sprechen.

Wenn Du nur eine Sache machst beim Sprachen lernen, dann sollten es Gespräche mit Tandempartnern sein.

Du kannst dabei aber auch so viel falsch machen, dass sie fast nichts mehr bringen.

Ich habe schon mit vielen Sprachlernern gesprochen, die mir von ihren Tandemgesprächen erzählt haben. Dabei wurde mir gleich klar, warum sie auch nach Monaten immer noch keine Resultate sehen.

Wenn Du gute Tandemgespräche führst, siehst Du meist schon nach wenigen Gesprächen erste Ergebnisse und bereits nach wenigen Monaten gute Ergebnisse.

In diesem Beitrag erfährst Du was Du bei Tandemgesprächen unbedingt vermeiden solltest. Und natürlich wie Du ein Tandemgespräch durchführen solltest, um das Meiste daraus rauszuholen.

Lies hier: Wie Du in 8 Schritten optimale Tandemgespräche führst.

Fehler 1: Ein Tandemgespräch wie einen Sprachkurs behandeln

Ich habe schon oft von Sprachaustausch gehört, bei dem sich die Partner treffen und sich gegenseitig Grammatik beibringen und erklären. Und das meistens noch auf Englisch (wenn ganz andere Sprachen gelernt werden).

Grammatik darf ruhig ein Teil eines Tandemgespräches sein. Es sollte jedoch nur Randteil sein und nur kurz erklärt werden. Die Erklärung sollte auch jeweils nur in der Zielsprache geschehen.

Was nicht passieren darf ist, dass es ein Sprachkurs wird. Dann verliert nämlich das Tandemgespräch seine Wirkung und Du bekommst kaum Sprachpraxis.

Am Anfang darfst Du ruhig noch mehr fragen und Dir mehr Konzepte und Vokabeln erklären lassen. Nach einigen Wochen solltest Du jedoch reine Tandemgespräche führen.

Was ich immer gerne mache ist, wenn ich eine Grammatikfrage habe, diese kurz zwischendurch zu stellen, aber dann wieder weiter ganz normal zu sprechen.

Fehler 2: Immer wieder in eine andere Sprache abzugleiten

Hier siehst Du den meiner Meinung nach perfekten Ablauf eines Tandemgesprächs

Dieses Problem besteht natürlich nur, wenn Du und Dein Tandempartner eine gemeinsame Sprache habt, die ihr beide beherrscht. Das ist z. B. der Fall wenn ihr beide Englisch könnt, es aber nicht aktiv lernen möchtet.

Oft passiert es dann, dass ihr kurz auf einer Fremdsprache sprecht und dann schnell auf Englisch abgleitet, weil es viel einfacher ist. Die Kurve zurück zur Fremdsprache zu bekommen ist im Anschluss sehr schwer.

Nach einiger Zeit setzt auch der Gewöhnungseffekt ein. Dann hast Du Dich gewöhnt mit Deinem Tandempartner auf Englisch zu sprechen und es ist eigenartig auf Deutsch oder auf Deiner Fremdsprache zu sprechen.

Ganz selten spreche ich z. B. mit meinen Tandempartnern auf Englisch, wenn es um etwas ganz Wichtiges geht. Das ist für mich immer sehr eigenartig, weil wir nur Deutsch oder die Fremdsprache sprechen. Ich habe mich gewöhnt eine der zwei Sprachen zu sprechen, aber eben nicht Englisch.

So sollte es also sein. Gewöhn Dich die beiden (Fremd-) Sprachen zu sprechen, aber nicht Englisch (oder eine andere Sprache, die ihr beherrscht).

Deshalb solltet ihr beim Tandemgespräch streng bleiben und so gut wie nie in Englisch oder eine andere neutrale Sprache abgleiten. Wenn ihr Deutsch sprecht, sprecht ihr Deutsch. Und wenn ihr die Fremdsprache sprecht, dann sprecht ihr die Fremdsprache.

Fehler 3: Ein steifes Gespräch führen

Viele stellen sich unter einem Tandemgespräch ein ganz steifes Gespräch vor, wie man sie aus den Lehrbüchern kennt.

Oft kommen dann statt echten Gesprächen nur Interviews zustande:

„Wie heißt Du?“

„Robin und Du?“

„Alex, wie alt bist Du“?

„41 und Du?“

„39, wo kommst Du her?“

Und so weiter.

Was für eine Qual.

Kein Wunder, dass so ein Gespräch kein bisschen Spaß macht.

Beim perfekten Tandemgespräch vergisst Du ganz, dass es sich überhaupt um ein Tandemgespräch handelt.

Du führst quasi ein Gespräch mit einem alten Freund.

Das wird nun vielleicht ein bisschen komisch klingen, aber stell Dir mal wirklich vor, Du sitzt vor einem Freund, den Du schon seit einiger Zeit kennst und dem Du jeden Menge zu erzählen hast. Dann ändert sich sofort Deine Herangehensweise an das Gespräch und Du lernst viel mehr.

Nun wirst Du das natürlich nicht mit jedem Tandempartner schaffen und das ist kein Problem. Dann versuchst Du es halt mit dem nächsten. Es ist unmöglich sofort die perfekten Tandempartner zu finden, aber es lohnt sich nach ihnen zu suchen.

Natürlich wirst Du nicht von Anfang an total produktive und tolle Gespräche führen können, weil Du noch gar nicht so gut sprechen kannst. Das ist aber kein Problem. Du kannst auch langsame und abgehackte (halbwegs) interessante Gespräche führen.

Was aber noch wichtiger ist, dass einer von euch seine Fremdsprache ziemlich gut spricht. So schafft ihr es zumindest auf einer der beiden Sprachen ein richtiges Gespräch zu führen. Das ist wichtig, damit ihr euch gut kennenlernen könnt und interessante Gespräche führen könnt.

Wenn Du also die Fremdsprache noch nicht so gut beherrschst, solltest Du einen Tandempartner suchen, der Deutsch einigermaßen gut beherrscht.

Anmerkung: Hier findest Du Gesprächsthemen für Tandemgespräche.

Fehler 4: Dich zu Tandemgespräch mit unpassenden Partnern zwingen

Sprachenlernen muss Spaß machen. Deshalb geben die meisten Leute auf, weil es ihnen einfach keinen Spaß macht.

Sprachenlernen kann Spaß machen, vorausgesetzt Du machst es richtig.

Das Gleiche gilt für Tandemgespräche. Sie müssen Spaß machen, damit Du mehr von ihnen durchführen möchtest. Wie Du bereits in Fehler 3 gelernt hast, musst Du deshalb interessante Tandemgespräche führen und dafür brauchst Du interessante Tandempartner.

Wenn Du also nach einem Gespräch merkst, das passt nicht wirklich so gut, suchst Du Dir einen anderen Tandempartner. Das ist gut für Dich und gut für Deinen Tandempartner.

Dich ständig mit unpassenden Tandempartnern zu Gesprächen zu zwingen, nimmt Dir und Deinem Partner den Spaß. Das ist eine schlechte Voraussetzung, um die Fremdsprache zu lernen.

Anmerkung: Hier findest Du 40 Wege, um einen Tandempartner zu finden.

Fehler 5: Zu viel zu korrigieren

Beim Tandemgespräch ist es ganz normal, dass Du und Dein Tandempartner ganz viele Fehler macht. Die Versuchung ist immer groß möglichst viele oder sogar alle Fehler zu korrigieren.

Das ist jedoch kontraproduktiv. Einerseits unterbricht das den Sprachfluss und es kommt kein richtiges Gespräch zustande. Andererseits schüchtert das den Gesprächspartner ein, denn er will möglichst fehlerfrei sprechen und traut sich deshalb nicht komplexere Sätze zu sagen und denkt zu lange nach, um etwas zu sagen.

Am besten ist es je besser Dein Tandempartner spricht, desto mehr zu korrigieren. Wenn Dein Partner also sehr gut spricht, darfst Du auch viel korrigieren. Wenn Dein Partner aber erst am Anfang ist, solltest Du möglichst wenig korrigieren.

Was sich besonders gut anbietet ist, Fehler zu gruppieren. Also Du korrigierst einen Fehler, den Dein Tandempartner oft macht und erklärst, was er dabei immer wieder falsch macht. Daraus kann man mehr lernen als aus einem Fehler, der nur einmal gemacht wurde.

Als Faustregel bietet sich aus meiner Erfahrung eine Fehlerkorrektur pro Minute an. So wird der Sprachfluss nicht zu sehr unterbrochen und Du schaffst es trotzdem 30 Fehler bei einem 1-stündigen Tandemgespräch zu korrigieren.

Die gleichen Regeln gelten natürlich für Deinen Tandempartner, wenn er Dich korrigiert.

Fehler 6: Zu wenig zu korrigieren

Ein anderer Fehler ist zu wenig zu korrigieren. Manche Tandempartner gehen ins andere Extrem und korrigieren nur dann, wenn etwas wirklich komplett unverständlich ist. Die Idee ist, so lange etwas verständlich ist, ist es gut.

In so einem Fall wird der Sprachfluss zwar nicht unterbrochen, aber der Tandempartner verbessert sich auch nicht so schnell. Fehlerhafte Satzkonstruktionen werden wiederholt und schleifen sich ein. So wird zwar schnell fließender gesprochen, dafür aber auch fehlerhaft.

Wie in Fehler 3, ist es deshalb wichtig zu korrigieren. Am besten etwa 1 Mal pro Minute.

Fehler 7: Zu oft nach Vokabeln zu fragen

Vor allem am Anfang fehlen Dir viele Vokabeln. Die Verlockung ist dann groß bei jeder Vokabel, die Du nicht kennst nachzufragen. Widerstehe dieser Verlockung. Versuche so oft, wie nur möglich etwas zu umschreiben oder eine andere Vokabel zu benutzen.

Wenn Du oft umschreibst und andere Vokabeln nutzt, lernst Du auch gleichzeitig diese Fertigkeit der Spontanität beim Sprechen. Du wirst nie wirklich jede einzelne Vokabel kennen. Oft wirst Du eine andere nutzen können. Wenn Du das dann nicht oft gemacht hast, brauchst Du lange um nachzudenken.

Wenn Du aber diese Fertigkeit oft übst, wird es ganz einfach und es fällt Deinem Tandempartner nicht auf, dass Dir gerade eine Vokabel gefehlt hat. Dieser Prozess automatisiert sich auch irgendwann. Wenn Du oft die Vokabeln wechselst und umschreibst, machst Du das irgendwann ganz automatisch, ohne darüber nachzudenken, wenn Dir eine Vokabel fehlt.

Bei mir ist das immer so. Sobald mir eine Vokabel fehlt, versuche ich gleich eine andere zu nutzen oder zu umschreiben. Dafür brauche ich kaum mentale Aufmerksamkeit. Es passiert ganz natürlich.

Natürlich klappt das nicht immer und nicht bei jeder Vokabel. Aber das ist nicht schlimm. So schaffst Du es nämlich viel fließender zu sprechen.

Stell es Dir vor, wie bei einem Labyrinth. Du kommst zu einer Wand. Statt sie zu durchbrechen (nach der Vokabel fragen), gehst Du nach links oder rechts. So kommst Du zwar nicht direkt an Deinem Ziel an, dafür kommst Du einfacher ans Ziel als wenn Du immer versuchst mit dem Kopf durch die Wand.

Trotzdem darfst und solltest Du manchmal nach Vokabeln fragen. So baust Du optimal Dein Vokabular aus, denn Du lernst nur die Vokabeln, die wichtig für Dich sind.

Deshalb solltest Du nur nach Vokabeln fragen, die wirklich wichtig sind. Vokabeln, die Du auch im Alltag benutzen würdest und die Du wahrscheinlich bald wieder benutzen wirst.

Schreib Dir diese Vokabeln auf Karteikarten auf und lerne sie vor dem nächsten Gespräch. So kannst Du beim nächsten Gespräch bereits mehr sagen als beim vorherigen. So bewegst Du Dich mit Deinen Sprachkenntnissen Schritt-für-Schritt voran.

Als Faustregel kannst Du etwa eine Vokabel pro Minute erfragen. So hast Du nach jedem Gespräch etwa 30 neue Vokabeln. Diese kannst Du problemlos lernen und kommst so wirklich schnell voran.

Anmerkung: Hier findest Du einen Schritt-für-Schritt Leitfaden, um Vokabeln zu lernen.

Fehler 8: Keine neuen Vokabeln mitnehmen

Deine Fremdsprachenkenntnisse musst Du Dir vorstellen, wie ein Gebäude. Am Anfang ist es nur eine Baustelle. Je mehr Du lernst, desto größer wird Dein Gebäude.

Einer der wichtigsten Bausteine Deines Gebäudes sind Vokabeln. Je mehr Vokabeln Du kennst, desto mehr kannst Du sagen und verstehen.

Jedoch solltest Du auch darauf achten ein Stein nach dem anderen zu bauen und nicht erst das Dach, dann vielleicht ein Fenster und dann die dritte Etage.

Was sich beim Gebäudebau lächerlich anhört, machen Millionen Sprachlerner jeden Tag. Auf die Sprache einfach so loslernen. Heute die Früchte, morgen die Tiere im Zoo und am Tag darauf die Körperteile.

Irgendwelche Vokabeln ohne logischer Reihenfolge zu lernen, ist wie ein Gebäude ohne Plan zu arbeiten. Hilft es Dir wirklich beim Sprechen die Vokabeln für Früchte, Tiere und Körperteile zu kenne?

Auch beim Sprachenlernen solltest Du einen Stein nach dem anderen legen und so ein stabiles Gebäude aufbauen.

Wie das geht? Indem Du jeweils fehlende Vokabeln aus dem Gespräch aufschreibst und zum nächsten Gespräch lernst.

Stell Dir vor Du führst ein Tandemgespräch. Dir fehlen 200 Vokabeln im Gespräch. Nun lernst Du 30 davon und für das nächste Gespräch fehlen Dir vielleicht nur noch 185 (weil Du auf 15 neue Vokabeln gestoßen bist). Mach das ein paar Gespräche lang und die fehlenden Vokabeln werden immer weniger.

Als ich z. B. Hebräisch gelernt habe, bin ich sehr systematisch vorgegangen. Am Anfang hatte ich nach jedem Gespräch 30-50 neue Vokabeln und da habe ich nur wichtige Vokabeln notiert.

Als die Monate vergingen wurden die Stapel mit neuen Vokabeln kleiner und manchmal ging ich aus einem Gespräch mit nur 10 neuen Vokabeln raus und war ganz enttäuschst.

Auf diese Weise baust Du also auch Schritt-für-Schritt Deine Kenntnisse in der Fremdsprache aus.

Wenn Du nur die Vokabeln lernst, die Dir wirklich fehlen und nicht irgendwelche zufälligen Vokabeln. Dann lernst Du viel schneller sprechen als Du Dir je erträumen konntest.

Fehler 9: Nicht ausreichend sprechen

Eine weitere Möglichkeit beim Tandemgespräch zu schummeln, ist nicht besonders viel zu sprechen und stets Deinen Tandempartner sprechen zu lassen.

Das bringt Dir etwa so viel, wie ein Hörbuch in der Fremdsprache zu hören. Es bringt was, aber bei weitem nicht so viel, wie wenn Du selbst aktiv sprichst.

Ähnlich wie beim Fußball, wo Du versuchen solltest möglichst oft den Ball zu haben und dann ins Tor zu schießen und nicht irgendwo ganz weit vom Geschehen einfach nur zuschauen.

Die Zeit mit Deinem Tandempartner ist viel zu schade, um nicht das meiste aus dem Gespräch herauszuholen.

Egal wie viel Du in normalen Gesprächen sprichst, bei einem Tandemgespräch musst Du versuchen das Gespräch zu dominieren. Du musst so viel sprechen, wie nur geht. Zuhören kannst Du immer und überall.

Aber mit einem richtigen Gesprächspartner sprechen, Deine Fehler korrigieren lassen und neue Vokabeln lernen geht nur beim Sprachaustausch.

Nutze diese Zeit so gut wie nur möglich.

Ich versuche immer etwa 2/3 der Zeit zu sprechen. Das ist eine gute Faustregel.

Wie kannst Du diesen Fehler verhindern?

Frag Deinen Tandempartner viele Fragen, wenn ihr Deutsch spricht. Wenn ihr Deine Fremdsprache spricht, dann lässt Du Deinen Tandempartner die Fragen stellen und erzählst selbst viel.

Fehler 10: Nicht regelmäßig mit dem Tandempartner sprechen

Etwas anderes was ich höre ist, dass sich Sprachlerner vielleicht 1 oder 2 Mal im Monat für einen Sprachaustausch treffen.

Wenn Du so selten ein Tandemgespräch führst, bringt das fast gar nichts, denn Du vergisst fast alles was Du gelernt hast.

Das ist wie Laufen. Wenn Du 1-2 Mal im Monat laufen gehst, bringt Dir das nur wenig. Wenn Du aber jede Woche mindestens ein Mal läufst, dann baust Du auf Deinen Erfolgen auf und wirst besser. Aber selbst einmal pro Woche ist nicht optimal.

Am besten führst Du 3 Tandemgespräche pro Woche. Dann kommst Du schnell voran.

Dafür machst Du im Anschluss an ein Tandemgespräch gleich einen Termin für das nächste. Wenn das nicht passiert, kann es sein, dass ihr es vergesst und entweder ein Gespräch spät oder gar nicht zustande kommt.

Versuch mit jedem Tandempartner einmal die Woche zu sprechen. Das wird nicht immer klappen. Deshalb solltest Du auch mehrere Tandempartner haben. Wenn Du 3 Mal pro Woche sprechen möchtest, dann solltest Du so 4-6 Tandempartner haben. So hast Du Deine 3 Gespräche pro Woche, selbst wenn einer das eine oder andere Mal nicht kann.

Fazit: Vermeide diese Fehler und lerne Deine Fremdsprache schnell fließend sprechen

Das sind die häufigsten 10 Fehler, die ich bei Tandemgesprächen mitbekomme.

Zusammengefasst solltest Du also auf folgende Dinge bei einem Sprachaustausch achten:

  • Ein Tandemgespräch sollte ein ganz normales Gespräch zur Hälfte auf Deutsch und in der Fremdsprache sein
  • Es sollte in dieser Zeit nicht in eine andere Sprache abgeglitten werden, sondern nur die zwei Fremdsprachen gesprochen werden.
  • Tandemgespräche müssen interessant sein und dafür ist es manchmal notwendig mehrere Tandempartner auszuprobieren.
  • Es sollte nicht zu viel oder zu wenig korrigiert werden. Je besser der Gesprächspartner wird, desto mehr kann korrigiert werden. Als Faustregel sollte etwa 1 Mal pro Minute korrigiert wird.
  • Es sollte nicht zu oft und nur nach den wichtigsten Vokabeln gefragt werden. In anderen Fällen wird umschrieben. Optimal ist etwa 1 Mal pro Minute nach einer neuen wichtigen Vokabel zu fragen und sich diese auf Karteikarten zu notieren. Diese Vokabeln solltest Du zum nächsten Tandemgespräch lernen.
  • Du solltest so viel wie möglich beim Tandemgespräch sprechen. Am besten etwa 2/3 des Gespräches.
  • Regelmäßige Tandemgespräche sind wichtig, um voranzukommen. Versuche mit jedem Tandempartner 1 Mal die Woche zu sprechen und mache einen neuen Termin am Ende des Gespräches aus. Versuche 3 Tandemgespräche pro Woche zu führen. Dafür brauchst Du mehrere Tandempartner.

Wenn Du diese Regeln bei Deinen Tandemgesprächen befolgst, kommst Du schnell voran und sprichst in kürzester Zeit Deine Fremdsprache fließend.

Welche dieser Fehler sind Dir schon bei Tandemgesprächen unterlaufen? Wie wichtig denkst Du, dass es ist diese zu vermeiden? Bist Du meiner Meinung, oder hast Du eine andere Sichtweise? Lass es mich doch in den Kommentaren wissen – Dein Gabriel Gelma.

Gabriel Gelman :Gabriel Gelman ist Gründer von Sprachheld, Sprachenthusiast und nutzt gerne seine 6 Sprachen für Reisen und Kennenlernen neuer Leute. Er hilft Sprachlernern dabei schnell ihre Fremdsprache zu lernen.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu.