Das Sprachenlernen-Rezept für schnelles und effektives Erlernen einer Fremdsprache

Du willst eine Fremdsprache lernen? Hier ist das optimale Kochrezept für schnellen Erfolg.

Eine Fremdsprache zu lernen besteht eigentlich nur aus 2 Hauptzutaten.

Diese 2 Zutaten reichen aus, um ein sehr leckeres Gericht zu machen: Also Deine Fremdsprache zu lernen.

Natürlich könnte man dieses Gericht durch Gewürze verbessern. Aber selbst ohne Gewürze schmeckt das Gericht ziemlich gut.

Wie bei jeder Kommunikation sind diese 2 Zutaten: Senden & Empfangen.

Wenn Du Deine Nachricht schicken und Nachrichten empfangen und verstehen kannst, beherrschst Du die Fremdsprache weitestgehend.

Alles weitere, wie:

  • Besonders schöne Wörter benutzen (einen großen Wortschatz haben)
  • Fehlerfreie Sätze formulieren (alle Grammatikregeln beherrschen)
  • Fehlerfrei schreiben

sind nette Gewürze. Aber es geht auch ohne.

Oder zumindest ist das am Anfang alles nicht so wichtig.

Beim Sprachenlernen sind diese 2 Zutaten Immersion und Sprechen.

Anmerkung: Dieses Rezept in ausführlicher Form findest Du im Leitfaden, wie Du in 6 Monaten Deine Fremdsprache lernst.

Die erste Zutat ist „Immersion“

Immersion bedeutet so viel wie Eintauchen. Das Eintauchen in die Fremdsprache.

Warum lernst Du eine Fremdsprache im Ausland viel schneller?

Das liegt an Immersion. Du bist ständig von der Fremdsprache umgeben. Du hörst, siehst und liest sie überall.

Kurz: Du tauchst komplett in die Sprache ein.

Auch Babys lernen ihre Muttersprache mit Immersion. Sie sind ständig von ihrer Muttersprache umgeben. So lernen sie die Sprache automatisch.

Immersion ist aber nicht nur im Ausland möglich.

Du kannst Immersion auch bei Dir zu Hause schaffen. Egal wo Du wohnst.

Sieh Dir dazu diese Grafik an:

Immersion geht heutzutage leichter als je zuvor. Das verdanken wir dem Internet und der Globalisierung.

Nehmen wir an Du lernst Spanisch:

Online findest Du spanische Fernsehsender.

Mit Facebook findest Du Spanier in Deiner Heimatstadt. Mit diesen kannst Du persönlich oder über Skype auf Spanisch reden. Es ist egal, wo sie sich auf der Welt befinden.

Durch die Globalisierung findest Du ein spanisches Restaurant, eine spanische Bar oder einen spanischen Club gleich um die Ecke. Und an diesen Orten triffst Du Spanier.

Das ist die erste Hauptzutat.

Die zweite Hauptzutat ist sprechen

Es kann nicht offensichtlicher sein: Wenn Du eine Sprache sprechen lernen willst, musst Du sie sprechen.

Total logisch, ich weiß. Keine weltbewegende Erkenntnis.

Tief im Inneren weiß und versteht es jeder. Aber aus irgendeinem Grund setzt es keiner wirklich um.

Nur die wenigsten sprechen regelmäßig die Sprache.

Hier gibt es keinen Trick, keine Abkürzung, kein Schummeln.

Wenn Du wirklich eine Sprache fließend sprechen möchtest, musst Du sie sprechen. So früh und so viel wie möglich.

Du brauchst aber auch gar keine Abkürzungen.

Rechne mal nach, wie viele Du im Sprachkurs sprichst.

Vielleicht 5 Minuten pro Unterrichtsstunde? Das ist optimistisch. Ich war in Sprachkursen, da habe ich vielleicht 2 Sätze gesagt.

Nun rechnen wir mit 2 Stunden pro Woche. Ohne Urlaubstage sind das 520 Minuten.

Du sprichst also lediglich knapp 9 Stunden pro Jahr. Das ist alles andere als ausreichend, um eine Sprache zu sprechen.

Sprichst Du nun 3 Mal die Woche nur 30 Minuten, hast Du das bereits in 6 Wochen nachgeholt. Das heißt, Du lernst knapp 10 Mal so schnell.

Wenn das nun so offensichtlich ist und es jeder weiß, warum setzt es dann kaum jemand um?

Das liegt an folgendem Irrglauben, der sich hartnäckig hält:

Wenn man viele Vokabeln und Grammatikregeln lernt und fehlerfrei schreiben kann, wird man irgendwann automatisch anfangen gut und richtig zu sprechen.

Es wird angenommen, dass irgendwann ein magischer Moment kommt. Der Moment zu dem man „bereit“ ist mit dem Sprechen anzufangen.

Wenn dieser magische Moment kommt, klappt auf einmal alles. Man spricht fließend und fehlerfrei oder zumindest spricht man ohne größere Probleme.

Auch ich habe das damals geglaubt. Das sind einige Sachen, die ich mir selbst gesagt habe:

  • Am besten noch ein paar Vokabeln lernen.
  • Ich kenne doch noch gar nicht genug Wörter.
  • Keiner wird mich verstehen!
  • Ich muss erst das und jenes und dieses können.“
  • „Das ist doch richtig peinlich, wenn ich so viele Fehler mache.“

Das Problem ist nicht nur, dass dieser magische Moment niemals kommt. Sondern bevor er überhaupt kommen kann, hören viele Leute einfach auf.

Die Interpretation geht meistens so:

Der magische Moment kam nie, also habe ich kein Talent für das Sprachenlernen. Also werde ich nie eine weitere Sprache sprechen.“

Um also die Frage in einem Wort zu beantworten: Perfektion.

Ein weiterer Grund ist die Angst vor Fehlern. Die Angst sich zu blamieren. Die Angst etwas Falsches zu sagen. Mehr dazu in der nächsten E-Mail.

Wenn Du also schnell eine Fremdsprache lernen willst, brauchst Du die Hauptzutaten Immersion und Sprechen.

Wenn Du Dich auf diese 2 Zutaten beschränkst, lernst Du schnell jede Fremdsprache.

Heute erfährst Du, wie Du die zweite Zutat „Sprechen“ herstellst.

Das ist eigentlich gar nicht so schwer, wie es scheint.

Leider wurde uns das nie in der Schule beigebracht. Wir sollten nur stillsitzen und zuhören. Ab und zu sollten wir uns melden, um 3 Sätze in der Fremdsprache zu sagen.

So lernst Du natürlich nicht zu sprechen.

Wie Du schnell und schmerzlos anfangen kannst, erfährst Du in der heutigen E-Mail.

Aber wie finde ich überhaupt einen Gesprächspartner?

Es war noch nie so einfach jemanden online zu finden. Du kannst noch heute Dein erstes Gespräch mit einem Muttersprachler führen.

Wie das geht?

Mit Sprachtandems.

Ein Sprachtandem ist ein Gespräch mit einem Muttersprachler Deiner Fremdsprache, der Deine Muttersprache lernen möchte.

Wie, was, wo? Das war jetzt vielleicht etwas abstrakt.

Diese 2 Grafiken zeigen wie ein Sprachtandem und ein Tandemgespräch aussehen können:


Wo findest Du einen Tandempartner?

Mein Favorit ist conversationexchange.com.

Auf dieser Seite sind Tausende angemeldet. Du wirst mit höchster Wahrscheinlichkeit einen Tandem-Partner für Deine Sprache finden. Ich habe die meisten meiner Tandem-Partner dort gefunden.

Ebenfalls einfach ist es auf Facebook ein Tandem zu finden

Gib einfach die folgenden Suchbegriffe ein „Tandem [Fremdsprache]“ oder „Tandem [Deine Stadt]“.

In der Facebook-Gruppe schreibst Du Dein Tandem-Gesuch oder kontaktierst selbst Leute.

Und hier noch eine tolle App für Tandems: Tandem.

Mit diesen 3 Möglichkeiten ist es einfach einen Tandem-Partner zu finden.

Nun wo das geklärt ist, stellt sich die nächste Frage:

Wie führe ich ein Tandemgespräch, wenn ich die Sprache kaum kann?

Du hast einen Tandem-Partner gefunden und möchtest Dein erstes Gespräch führen.

Du glaubst Du kannst erst ein Gespräch mit einem Muttersprachler führen, wenn Du

  • unzählige Vokabeln kennst,
  • richtige Sätze bilden kannst und
  • alle Zeitformen beherrscht?

Weit gefehlt.

Du kannst erste Gespräche schon nach kürzester Zeit starten. Dafür brauchst Du nur einige wichtige Vokabeln und ein paar Grundkenntnisse der Fremdsprache.

Um mit dieser Basis ein Gespräch zu führen, brauchst Du aber ein paar Tricks.

Hier hast Du die 3 besten Tricks. Damit kannst Du noch heute Dein erstes Tandem-Gespräch führen:

Trick 1: Hilfsverben benutzen

Hilfsverben sind quasi die Stützräder des Sprachenlernens.

Um Fahrradfahren zu lernen, brauchst Du nicht sofort mit einem richtigen Fahrrad anzufangen. Du kannst auch erstmal Stützräder am Fahrrad montieren.

So lernst Du viel schneller Fahrradfahren. Die Stützräder sind ein wichtiger Zwischenschritt.

Beim Sprachenlernen sind diese Stützräder Hilfsverben.

Hilfsverben sind diese ganzen Verben, die man immer am Anfang lernt: müssen, wollen, haben, sein, können, etc.

Jetzt kannst Du sie richtig gut gebrauchen.

Wenn Du diese Hilfsverben benutzt, kannst Du auf Konjugieren von Verben weitestgehend verzichten.

Hier 2 Beispiele, damit es etwas verständlicher ist:

  • Statt „Ich esse“, sagst Du „Ich bin essen“. Hört sich ein bisschen komisch an, oder? Das ist egal. Dein Gesprächspartner versteht Dich.
  • Statt „Ich werde morgen arbeiten“, sagst Du „Ich muss morgen arbeiten“. Das ist zwar nicht dasselbe aber nah dran.

Durch diesen Trick kannst Du bereits sprechen ohne zu konjugieren. Du brauchst lediglich den Infinitiv (die Grundform, also „essen“ und „arbeiten“) des Verbs.

Trick 2: Nur die wichtigsten Konjugationen lernen

Was lernt man die ersten Tage im Sprachkurs?

Die Konjugation von regelmäßigen Verben in allen Ausführungen:

  • 1. Person Singular: Ich koche
  • 2. Person Singular: Du kochst
  • 3. Person Singular: Er / sie / es kocht
  • 1. Person Plural: Wir kochen
  • 2. Person Plural: Ihr kocht
  • 3. Person Plural: Sie kochen

Logisch, das braucht man alles. Oder?

Eigentlich schon, aber Du brauchst das nicht alles ganz am Anfang.

Realistisch betrachtet wirst Du zunächst fast nur die erste und zweite Person Singular nutzen (ich & du).

Im Tandem-Gespräch redest Du größtenteils über Dich und Deinen Gesprächspartner. Was andere machen (er / sie / es / ihr / sie) ist erstmal egal.

Das heißt, erstmal lernst Du nur die erste und zweite Person Singular (ich koche / du kochst). Die anderen lässt Du aus.

Wenn Du im Gespräch unbedingt über jemand anderes reden willst, fragst Du Deinen Gesprächspartner.

Trick 3: Nutze eine eigene Vokabelliste

Kennst Du diese ganzen Vokabellisten, die es im Internet gibt?

Die 100 wichtigsten Vokabeln auf Englisch / Spanisch / Französisch usw.

Ich finde sie ganz praktisch, aber diese Vokabellisten meine ich gerade nicht.

Ich meine Deine eigene Vokabelliste. Nur mit Vokabeln, die wichtig für Dich sind und niemanden anders.

Mit einer solchen Liste schaffst Du es schon nach kürzester Zeit mit Gesprächen anzufangen. Du brauchst gar nicht alle Vokabeln zu kennen, die Du glaubst zu benötigen.

Unbekannte Vokabeln notierst Du einfach auf eine Liste und benutzt sie als Stützrad.

Wenn Dir nun während des Gespräches eine wichtige Vokabel fehlt, guckst Du schnell auf die Liste. Dann führst Du das Gespräch ganz geschickt weiter.

Du wirst wahrscheinlich nicht alle notwendigen Vokabeln auf diese Liste draufbekommen. Das ist völlig egal. Sie gibt Dir Sicherheit im Gespräch.

Mit diesen 3 Stützrädern schaffst Du es schnell mit Gesprächen anzufangen. Lange bevor Du überhaupt in der Sprache gut reden kannst.

So lernst Du schnell eine Fremdsprache.

Bevor Du richtig sprechen kannst, nimmst Du das nächstbeste: Halbwegs richtig sprechen. Und wenn das nicht geht, dann redest Du halt falsch.

Lass Dich von Deinem Gesprächspartner korrigieren und Du wirst schnell zur nächsten Stufe (halbwegs richtig sprechen oder richtig sprechen) kommen.

Der Vorteil ist, dass Du durch ständiges Sprechen deutlich schneller Fortschritte machst (nicht ein bisschen schneller, sondern deutlich schneller).

Was passiert wenn Du schnelle Fortschritte machst?

Du bist viel motivierter zu lernen.

Was passiert wenn Du motiviert bist?

Du lernst noch schneller.

Ein umgekehrter Teufelskreis quasi.

Nun kommt vielleicht 1 der größten Probleme: Fehler machen

Du musst nicht alles wissen, Fehler sind viel besser.

Der größte Fehlgedanke ist, dass man alles wissen muss, bevor man anfängt zu sprechen. Sonst könnte das Gespräch ja ins Stocken kommen. Oder?

Es ist aber etwas viel grundlegenderes hinter diesem Gedanken: Jeder hat Angst Fehler zu machen und sich zu blamieren.

Gerade beim Sprachenlernen ist Fehler machen jedoch unglaublich wichtig. Nur so kannst Du Dich verbessern. Du lernst aus Fehlern viel mehr als nur zu lernen, wie es richtig gemacht wird.

Ist Dir schon mal etwas ganz schlimmes passiert und danach hast Du diesen Fehler nie wieder gemacht? Je größer die Konsequenzen aus einem Fehler, desto wahrscheinlich wirst Du ihn nicht wiederholen.

Ich habe damals mein elektronisches Wörterbuch im Zug vergessen. Über 100€ hat der mich gekostet. Als Schüler eine große Summe.

Seitdem gucke ich dreimal bevor ich den Zug verlasse und habe nie wieder etwas im Zug vergessen.

Genauso ist es beim Sprachenlernen. Je mehr Fehler Du machst, desto schneller lernst Du und verbesserst Dich. Aus großen Fehlern lernst Du ganz besonders.

Was ist wohl effektiver:

  • Eine Regel 100 Mal zu lernen und von da an immer zu befolgen oder
  • sie einmal lernen, einen Fehler zu machen und danach immer befolgen?

Dafür habe ich ein interessantes Beispiel für Dich.

„Become“ (werden) ist auf Englisch einer der falschen Freunde (hört sich an wie ein deutsches Wort, bedeutet aber etwas anderes). Entweder Du lernst diese Vokabel hunderte Male oder Du gehst ins Restaurant und sagst „I want to become a steak“ (Ich möchte ein Steak werden). Nach den schrägen Blicken und der Erklärung im Anschluss, machst Du diesen Fehler nicht so schnell nochmal.

Fehler sind also eine effektive Abkürzung, um schnell eine Fremdsprache zu lernen.

Richtig gehört.

Fehler, vor denen alle so viel Angst haben, sind eine Abkürzung.

Du hast keine Lust viel zu lernen?

Wende das Gelernte schnell an. Mach schnell einen Fehler und zack hast Du es drauf.

Wer hätte gedacht, dass Fehler machen so viel Spaß machen kann?

Nun kennst Du die 2 Hauptzutaten und weißt, wie man sie zubereitet. Etwas ganz, ganz wichtiges fehlt aber noch in unserem Rezept.

Wir müssen unser Gericht, irgendwie kochen. Aber wie?

Ohne das Gericht zu kochen, hast Du nur einfach nur 2 Rohzutaten.

Wie bringst Du diese 2 Zutaten zum Kochen?

Die Antwort ist:

Motivation

Wenn Du Dich nicht motivieren kannst die Sprache zu lernen, werden Deine 2 Rohzutaten Immersion & Sprechen auch nie zum köstlichen Gericht werden: Die Fremdsprache beherrschen.

Und hier haben die meisten Probleme.

Am Anfang brennt das Feuer auf höchster Flamme.

Es ist mehr als genug Motivation da.

Nach ein paar Monaten, vielleicht sogar Wochen, wird die Flamme aber immer schwächer.

Irgendwann ist die Motivation ganz weg. Noch bevor die 2 Zutaten richtig durch sind.

Und die Fremdsprache ist verloren.

Wenn Du ein Gericht kochst, kannst Du beeinflussen, wie stark die Flamme ist.

Du brauchst aber auch genug Gas, damit die Flamme lang genug brennt (ok, ich gebe zu ich habe einen ziemlich alten Herd).

Bei der Motivation ist es genauso.

Ein Baustein beeinflusst wie stark die Flamme ist und einer beeinflusst wie viel Gas Du hast.

Zunächst der Baustein für die Stärke der Flamme:

Relevanz

Je relevanter die Sprache und die Lerninhalte für Dich sind, desto motivierter bist Du sie zu lernen. Desto mehr brennt das „Feuer“.

Warum lernst Du die Fremdsprache?

Weil es die Muttersprache Deines Partners ist? Weil sie Deine ganze Familie spricht? Weil Du gerne in das Land reist?

Oder nur, weil es schön wäre diesen Eintrag im Lebenslauf zu haben?

Je besser der Grund und je relevanter die Sprache für Dich ist, desto stärker die Flamme. Desto mehr motiviert bist Du.

Aber es geht auch um die Lerninhalte.

Die Zahlen von 1 bis 999 oder die Möbel sind bei weitem nicht so relevant für Dich, wie über Dein Hobby oder Deinen Job sprechen zu können.

Wenn Du Inhalte lernst, die relevant für Dich sind, bist Du viel motivierter als einfach irgendwas zu lernen.

Der zweite Baustein der Flamme ist wie viel Gas Du hast. Wenn es nicht genug ist, geht die Flamme aus. Egal wie stark sie brennt (die Flamme geht schneller aus, wenn sie stark brennt).

Dieser zweite Baustein ist:

Fortschritt

Wenn Du Fortschritt machst, bist Du motiviert weiterzumachen.

Dein Vorrat an Gas wird weiter aufgefüllt.

Wenn Du Fortschritt siehst, willst Du mehr davon.

Es ist fast wie eine Droge. Du möchtest umso mehr, je mehr Resultate Du siehst.

Das heißt, Du musst dafür sorgen, dass Du ständig Fortschritte machst.

Wie das geht?

Zunächst ist es wichtig, dass Fortschritt sichtbar ist.

Fortschritt ist wie ein Eisberg. Du siehst nur die Spitze. Der größte Teil Deines Fortschritts bleibt unsichtbar.

Diesen Teil unter dem Wasser musst Du sichtbar machen.

Hier ein Beispiel wie das geht:

Zeichne Dich jeden Monat beim Sprechen mit dem Smartphone auf. Vergleiche die Aufzeichnungen zwischen den Monaten.

Wenn Du regelmäßig sprichst, wirst Du Dich fast schämen, wie Du vor einem Monat noch gesprochen hast.

Nun weißt Du, wie Du Dein Fremdsprachen-Gericht kochst und wie Du die Flamme am Brennen hältst.

Das heißt Du kennst das Rezept, um eine Fremdsprache zu lernen.

Hier nochmal eine Zusammenfassung des Rezeptes:

  • Die 2 Hauptzutaten sind Immersion und Sprechen
  • Immersion besteht aus die Sprache ständig hören, sehen und lesen
  • Sprechen machst Du so früh und so viel wie möglich
  • Zum Kochen bringst Du diese Zutaten mit Motivation
  • Motivation besteht aus Relevanz und Fortschritt

Mit diesem Kochrezept kannst Du eine Fremdsprache lernen.

Ich habe aber auch ein etwas ausführlicheres Kochrezept erstellt. Ich nenne es das „6Monatsprogramm“.

Darin sind auch die Gewürze aufgenommen und die Kochdauer und genaue Rezepte wie Du die 2 Hauptzutaten herstellst.

Klicke hier, wenn Du mehr über dieses ausführliche Kochrezept erfahren möchtest.

Was sind Deine besten Zutaten?

Über den Autor

Gabriel Gelman ist Gründer von Sprachheld, Sprachenthusiast und nutzt gerne seine 6 Sprachen für Reisen und Kennenlernen neuer Leute. Er hilft Sprachlernern dabei schnell ihre Fremdsprache zu lernen.

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