Englische Aussprache: 12 Tipps zum Lernen, Üben und Verbessern (inklusive Aussprache des englischen Alphabets)!

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„English is a piece of cake“ (Englisch ist die einfachste Sprache der Welt). Diesen Ausspruch hast Du sicherlich auch schon gehört? Doch ist das auch wirklich so?

Möchtest Du ein vorzeigbares Englisch haben, darfst Du nicht nur Grammatik lernen, sondern musst ebenso an Deiner englischen Aussprache arbeiten. Und das hört sich im wahrsten Sinn des Wortes oft leichter an, als es ist.

In dem folgenden Beitrag haben wir Dir deshalb 12 Tipps (10 etwas kürzere und 2 etwas ausführlichere) zusammengestellt, mit welchen Du die englische Aussprache lernen, üben und verbessern kannst. Und das Beste daran? Die meisten unserer Tipps kannst Du ganz einfach und ohne großen Aufwand gemütlich vom heimischen Sofa aus umsetzen.

Na dann – lass uns loslegen und zuerst einmal einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis werfen, damit Du gleich siehst, was Dich in unserem Beitrag zum Thema „Wie kann ich meine englische Aussprache verbessern?“ erwartet.

Inhaltsverzeichnis:

 

  1. Die Aussprache des englischen Alphabets (inklusive PDF zum Download).
  2. Selbstzweifel hört man – sprich deshalb selbstbewusst, klar und deutlich.
  3. Höre Englisch in allen Varianten (Musik, Videos, Podcasts, Filme, Hörbücher).
  4. Übe die Aussprache der englischen Buchstaben, Laute und Wörter.
  5. Lies (und lies vor allem laut) englische Texte.
  6. Imitiere englische Muttersprachler – von Fußballstars bis zur Queen.
  7. Verbessere Deine englische Aussprache mit Zungenbrechern und Reimen.
  8. Englische Aussprache mit Filmen verbessern – Schritt-für-Schritt-Anleitung.
  9. Such Dir einen englischsprachigen Tandempartner.
  10. Verbessere Deine englische Aussprache mit einer App.
  11. Belege einen Online-Kurs zur Verbesserung Deiner englischen Aussprache.
  12. Verbringe eine Zeit in einem englischsprachigen Land.
  13. Englisch-Unterricht per Skype: Professionelle Hilfe ganz nach Bedarf.
  14. Fazit: Wie verbessere ich meine englische Aussprache?

 

1. Die Aussprache des englischen Alphabets (inklusive PDF zum Download).

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Im Englischen gibt es wie im Deutschen zwar nur 26 Buchstaben, jedoch werden rund 44 Laute unterschieden, d.h. ein Buchstabe hat mehr als nur einen Laut. Außerdem gibt es im Englischen, genauso wie im Deutschen, verschiedene Dialekte. Je nachdem, wo derjenige herkommt, spricht er den gleichen Laut etwas anders aus.

Außerdem ist die Aussprache der Buchstaben des englischen Alphabets deutlich anders als im Deutschen. In der folgenden Tabelle findest Du die Aussprache der einzelnen englischen Buchstaben sowohl in Lautschrift, als auch im IPA (Internationales Phonetisches Alphabet).

Buchstabe Aussprache (Lautschrift) Aussprache (IPA) 
A a /eɪ/
B bee /biː/
C cee /siː/
D dee /diː/
E ee /iː/
F ef /ɛf/
G gee /d͡ʒiː/
H aitch /eɪt͡ʃ/
manchmal haitch im irischen oder australischen Englisch /heɪt͡ʃ/
I aye /aɪ/
J jay /d͡ʒeɪ/
jy im schottischen Englisch /d͡ʒaɪ/
K kay /keɪ/
L el /ɛɫ/
M em /ɛm/
N en /ɛn/
O o /əʊ/
P pee /piː/
Q cue /kjuː/
R ar /ɑː/
S ess /ɛs/
T tee /tiː/
U u /juː/
V vee /viː/
W double-u /ˈdʌbljuː/
X ex /ɛks/
Y wy oder wye /waɪ/
Z zed /zɛd/
zee im amerikanischen Englisch /ziː/

 

Hier kannst Du Dir die Tabelle mit dem englischen Alphabet und dessen Aussprache als PDF herunterladen.

Wie Du bereits gehört hast, kennt das Englische neben 26 Buchstaben noch 44 Laute (=Phoneme). In dem folgenden Video lernst Du diese und deren korrekte Aussprache kennen.

Falls Du Dich noch weiter zum Thema englische Phoneme informieren möchtest, dann kannst Du dies auf dieser (englischsprachigen) Webseite tun.

2. Selbstzweifel hört man – sprich deshalb selbstbewusst, klar und deutlich.

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Eine Studie des US-amerikanischen Psychologieprofessors Albert Mehrabian kam einst zu dem Ergebnis, dass Worte nur zu 7 % für den Gesamteindruck verantwortlich seien, den ein Mensch auf seinen Gesprächspartner mache. Zu 38 % zähle der Tonfall der Stimme und zu 55 % die Körpersprache.

Das bedeutet: Wenn Du Angst davor hast Englisch zu sprechen, dann wird Dein Gegenüber das in einem Gespräch auch hören. Lass Deine Selbstzweifel also folgend dem Ausspruch „Nobody’s Perfect“ getrost außen vor, wenn Du Dich das nächste Mal auf Englisch unterhalten möchtest.

Wenn Du nur klar, deutlich und mit Selbstvertrauen sprichst, dann werden Dir kleine Fehler in Aussprache und Grammatik ganz leicht verziehen. Du wirst schon sehen.

3. Höre Englisch in allen Varianten (Musik, Podcasts, Videos, Filme, Hörbücher).

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Willst Du Deine englische Aussprache verbessern, musst Du zuerst einmal Dein Gehör für die Sprache schärfen und Dein Englisch-Hörverstehen verbessern. Denn wie möchtest Du einen Ton oder Laut nachahmen, den Du selbst gar nicht hören bzw. verstehen kannst.

Höre deshalb so viel wie nur möglich Englisch. Umgib Dich richtiggehend mit der Sprache (ein Vorgang, der als Immersion bezeichnet wird). Dafür stehen Dir eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, wie zum Beispiel Musik, Audios (Podcasts), Videos, Filme und Hörbücher.

Im Endeffekt ist es dabei egal, welches Format Du verwendest, wichtig ist der Input. Im besten Fall (oder falls Du noch Anfänger bist), hast Du ebenso den Text als Transkript oder Untertitel zur Verfügung.

Hier haben wir Dir einige kostenlose Ressourcen mit englischsprachigen Audios zusammengestellt:

4. Übe die Aussprache der englischen Buchstaben, Laute und Wörter.

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„Practice makes perfect“ (Übung macht den Meister): Das gilt auch (oder vor allem) für das Sprachenlernen. Übe also gezielt die Aussprache der bereits von uns vorgestellten englischen Laute – dafür kannst Du z.B. das Video aus Punkt 1 verwenden – sowie in weiterer Folge ganze Wörter und Sätze auf Englisch.

Ein Tool bzw. eine Webseite, welche sich dafür hervorragend eignet ist Forvo. Dort findest Du inzwischen hunderttausende Wörter aus verschiedensten Sprachen, die von Muttersprachlern vertont wurden. Du kannst auch Deine eigenen Anfragen eingeben bzw. selbst Wörter vertonen, wodurch Forvo stetig weiter wächst.

5. Lies (und lies vor allem laut) englische Texte.

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Englische Texte zu lesen und diese vor allem laut zu lesen, hilft Dir dabei Dich an den Klang Deiner eigenen Stimme zu gewöhnen, während Du Englisch sprichst. Damit erschrickst Du dann im „Ernstfall“ nicht und baust vor allem die bereits in Punkt 2 erwähnten Selbstzweifel ab sowie Selbstvertrauen auf.

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Durch „lautes“ Vorlesen von englischsprachigen Texten erweiterst Du nicht nur Dein Vokabular, sondern verbesserst gleichzeitig Deine Aussprache.

Gleichzeitig solltest Du dabei probieren fließend zu lesen bzw. zu sprechen, anstatt jedes Wort einzeln auszusprechen. Ganz genau so, wie Du dies auch in einem Gespräch tun würdest.

Falls Du Dir jetzt auf Anhieb nichts darunter vorstellen kannst, dann lass mich Dir ein kleines Beispiel dafür geben. 

Lies zuerst ganz normal und ohne nachzudenken den folgenden einfachen englischen Satz: No, not at all.

Und jetzt lies den Satz noch einmal, aber diesmal „fließend“. Das heißt, die Wörter, welche mit  ^ verbunden sind, sprichst Du zusammen aus: No, not^at^all.

Und – hast Du den Unterschied bemerkt? Ja? Sehr gut!

Ein paar frei verfügbare und kurze englische Texte zum Üben findest Du hier und hier.

6. Imitiere englische Muttersprachler – vom Fußballstar bis zur Queen.

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Wenn Du Dich irgendwann anhören möchtest wie ein englischer Muttersprachler, dann fängst Du am besten damit an, diese zu imitieren. Dabei ist es egal, wen Du imitierst – das kann eine bekannte Persönlichkeit wie ein Rock- oder Filmstar, eine Kunstfigur wie zum Beispiel Käpt’n Jack Sparrow aus dem Fluch der Karibik oder auch nur Dein neuer kalifornischer Freund sein. Wichtig ist, dass Du komplett in die Rolle Deines Alter Ego (=anderes Ich) schlüpfst.

Umso mehr Du Dich in diese Persönlichkeit verwandelst, umso besser und glaubhafter wird sich Dein englischer Akzent anhören. Ahme also nicht nur die Aussprache nach, sondern genauso weitere Eigenschaften wir Gestik, Mimik, Gang und andere Verhaltensweisen (bei Jack Sparrow wären wir da allerdings etwas vorsichtiger).

Du kannst auch Deine englischen Lieblingssongs nachsingen, falls Du gerne singst, wichtig ist dabei nur, dass Du Interpreten dabei so gut wie möglich nachahmst. Auf diese Art und Weise kann Englisch lernen sogar Spaß machen.

Lies hier: Unser Interview mit Idahosa Ness, über die von ihm entwickelte Mimic-Method zur Akzentreduzierung und Verbesserung Deiner Aussprache

7. Verbessere Deine englische Aussprache mit Zungenbrechern und Reimen.

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Eine hervorragende Möglichkeit, wie Du Deine englische Aussprache verbessern kannst, sind außerdem sogenannte „tongue twister“ (Zungenbrecher). In der Gruppe und als freundschaftlicher Wettbewerb machen diese gleich noch einmal mehr Spaß. Such Dir also ein paar Freunde, die ebenfalls Englisch lernen, oder Mitschüler und gemeinsam legt ihr los.

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Englische Zungenbrecher sind eine hervorragende Möglichkeit, um Deine englische Aussprache zu verbessern. Aber auch hier gilt wieder – laut aussprechen!

Spielregeln: Stellt Euch eine Liste mit englischen Zungenbrechern (oder auch Reimen) zusammen und geht diese einen nach dem anderen durch. Wer es als Erster schafft einen fehlerfrei und ohne Pause auszusprechen, der erhält einen Punkt. Wer am Ende der Liste am meisten Punkte hat, der gewinnt. Und damit es fair ist, wechselt der erste Versuch bei jedem Zungenbrecher reihum zu einem anderen Spieler.

Hier haben wir Dir schon einmal ein paar bekannte englische Zungenbrecher zusammengestellt. Probier Doch gleich einmal aus, ob Du es schaffst diese fehlerfrei auszusprechen.

Fangen wir leicht an:

I saw a kitten eating chicken in the kitchen.

Und geschafft? Sehr gut – dann probieren wir es gleich einmal mit einem etwas anspruchsvolleren:

Susie works in a shoeshine shop. Where she shines she sits, and where she sits she shines.

Immer noch zu leicht? Na gut, dann schauen wir einmal, ob Du Dich zu den englischen Zungenbrechermeistern zählen kannst:

How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood? He would chuck, he would, as much as he could, and chuck as much wood as a woodchuck would if a woodchuck could chuck wood.

Und – Zunge jetzt verknotet? Ja? Hervorragend! Hier findest Du übrigens unsere Zusammenstellung von 51 englischen Zungenbrechern inklusive deutscher Übersetzung.

Ein Spiel, bei welchem es um die richtige Aussprache von englischen Reimen, Zungenbrechern und Witzen geht, und das wir Dir empfehlen können ist „Are You Joking?: Englisch lernen ist ein Witz!“ (*). Mit diesem kannst Du gemeinsam mit mehreren Mitspielern auf unterhaltsame Art und Weise Deine Englischkenntnisse verbessern oder auffrischen.

„Are You Joking?“ ist allerdings für schon etwas fortgeschrittene Englischkenntnisse gedacht. Für Anfänger (oder Kinder) empfiehlt sich eher das Englisch-Sprachspiel „Absolutely English! (*)“ , das auf einem ähnlichen Prinzip aufbaut, aber bezüglich Aufgaben und Texten nicht ganz so anspruchsvoll ist.

8. Englische Aussprache mit Filmen verbessern – Schritt-für-Schritt-Anleitung.

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Eigeninitiative ist wohl der wichtigste Faktor zum erfolgreichen Lernen der englischen Aussprache (und nicht nur dieser). Dies trifft genauso auf das Lernen mit Filmen zu.

Wenn Du Filme richtig einsetzt, und nicht nur passiv konsumierst (obwohl dies natürlich auch schon einen Effekt hat – siehe Punkt 3), können sie eine ganze Menge für die Verbesserung Deiner englischen Aussprache tun. Wie setzt Du diese also nun richtig ein?

  • Als erstes musst Du einen geeigneten Film wählen. Am besten geeignet sind Filme, die mit dem alltäglichen Leben zu tun haben, z.B. Bridget Jones’s Diary. Ungeeignet sind historische oder Science-Fiction-Filme wie z.B. Star Wars.
  • Dabei musst Du auch den Dialekt sorgfältig wählen und Dir selbst die Frage stellen: Möchte ich mir einen Akzent aus Großbritannien oder Amerika, einen aus London oder aus Schottland, einen aus Texas oder einen aus Kalifornien aneignen?
  • Am ersten Tag siehst Du Dir den ganzen Film mit deutschen Untertiteln an.
  • Dann wählst du eine Szene von ungefähr zwei Minuten aus und siehst Dir diese mit Untertiteln auf Englisch an (dabei solltest Du natürlich eine wählen, in der besonders viel gesprochen wird). Dabei schreibst Du die Wörter oder Sätze auf, die Du nicht kennst, und schlägst deren Bedeutung nach. Hier findest Du eine Auswahl von verschiedenen Online-Wörterbüchern, die sich dafür eignen. Sie Dir nun die Szene erneut an und achte dabei ganz gezielt auf diese neu erlernten Wörter und Sätze.
  • Am zweiten Tag konzentrierst Du Dich ausschließlich auf diese Szene. Hör genau hin und achte auf die Aussprache der neuen Wörter.
  • Am dritten Tag solltest Du schon in der Lage sein alles zu verstehen. Arbeite ab nun an Deiner Aussprache. Spiele einen Satz ab und wiederhole ihn anschließend. Geh die ganze Szene auf diese Weise durch. Verwende dabei Emotionen und die richtige Aussprache.
  • Am vierten Tag schaust Du Dir die Szene ein weiteres Mal an, und wiederholst ohne zu pausieren, was gesagt wird. Verwende bei Bedarf englische Untertitel.
  • Ab dem fünften Tag bist Du der Schauspieler und spielst die ganze Szene durch.
  • Am sechsten Tag spielst Du die Szene durch und nimmst Dich dabei selbst auf. Sieh Dir danach das Original im Vergleich zu Deiner eigenen Aufnahme an. Hörst Du Dich schon genauso an wie die Schauspieler im Film?
  • Am siebten Tag kannst Du schließlich zur nächsten Szene übergehen und mit dieser von vorne beginnen.

9. Such Dir einen englischsprachigen Tandempartner.

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Ja, zugegeben – das ist jetzt vielleicht nicht die größte Neuigkeit für Dich, aber doch immer noch eine der wirkungsvollsten Methoden, um Deine englische Aussprache zu verbessern. Und ebenso eine der am leichtesten umzusetzenden, denn Tandembörsen und damit auch -partner, finden sich heutzutage wie der sprichwörtliche Sand am Meer. Und das sowohl offline, als online.

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Beim Plaudern mit einem englischsprachigen Tandempartner verbesserst Du in gemütlicher Atmosphäre nicht nur Dein Englisch, sondern schließt gleichzeitig neue Freundschaften.

Damit Dein Sprachaustausch auch der Erfolg wird, den Du Dir wünschst, haben wir für Dich einen ausführlichen Ratgeber zum Thema Tandemgespräche verfasst. In diesem haben wir Dir außerdem eine Vielzahl von Möglichkeiten zusammengestellt, mit deren Hilfe Du einen für Dich passenden Tandempartner finden kannst.

10. Verbessere Deine englische Aussprache mit einer App.

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Eine weitere gute Möglichkeit, um Deine englische Aussprache zu verbessern sind Apps für Dein Smartphone. Dieses hast Du schließlich so gut wie immer dabei, und somit kannst Du auch kleine Zeitfenster und Pausen zum Lernen nutzen.

Das Angebot an solchen Apps zum Englisch lernen ist jedoch inzwischen noch größer als für die zuvor genannten Tandembörsen, sodass die Auswahl nicht leichtfällt. Um Dir die Arbeit etwas zu erleichtern, haben wir Dir im Folgenden unsere persönlichen Favoriten zusammengestellt.

Mosalingua:

Bietet einen hervorragenden Englisch-Vokabeltrainer. Dieser kostet einmalig rund 5 Euro und enthält für diesen Preis 3000 vorgefertigte Karteikarten mit den wichtigsten englischen Wörtern und Phrasen, welche Du außerdem frei mit Deinen eigenen Vokabeln ergänzen kannst.

Der Vorteil des Mosalingua-Vokabeltrainers ist, dass Dir zu jedem Wort und jeder Phrase, die von einem englischen Muttersprachler aufgenommene Audioversion anhören kannst. So lernst Du zu jeder neuen Vokabel auch gleich die richtige Aussprache dazu. Der Vokabeltrainer ist sowohl für Android als auch für iOS erhältlich.

Und falls Du Dein Business-Englisch verbessern willst, dann bietet Mosalingua dafür sogar einen eigenen Business-Englisch-Vokabeltrainer an. Dieser ist ebenso sowohl für Android als auch iOS erhältlich.

Jicki:

Ist eine Sprachenlern-App, bei welcher ganz und gar auf Audios und das Lernen über das Gehör gesetzt wird. Dafür verwendet die App sogenannte Sprachduschen von 15-20 Minuten Länge mit einer Kombination aus entspannender Musik und den wichtigsten Wörtern, Sätzen und Redewendungen.

Durch die ruhige und speziell ausgewählte Musik in Kombination mit rhythmischem Sprechen werden die idealen Voraussetzungen für die Aufnahme des neuen Vokabulars in Dein Gehirn geschaffen. Der große Vorteil ist neben diesem Entspannungseffekt (Du lernst nicht nur eine neue Sprache, sondern kannst Dich gleichzeitig entspannen), dass Du die Sprachduschen ideal in Deinen Alltag integrieren kannst. Musik hören kannst Du ja so gut wie immer – sowohl unterwegs als auch zuhause – oder nicht?

Die Jicki-Englisch-Kurse reichen von A1 bis B1-B2 und zu jedem Niveau bekommst Du neben einer bestimmten Anzahl von Lektionen (in der Regel 10-12) ebenso ein Begleitheft mit den Dialogen zum Mitlesen, sowie allen verwendeten Vokabeln dazu.

Hier kannst Du Jicki (mit 2 Gratislektionen) unverbindlich ausprobieren.

11. Belege einen Online-Kurs zur Verbesserung Deiner englischen Aussprache.

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Falls Dir die Zeit (oder auch Lust) fehlt, um Dir Deine eigenen Lernmaterialen zusammenzustellen, dann kannst Du Dich natürlich genauso eines Online-Kurses bedienen, um Deine englische Aussprache zu verbessern. Diese kosten allerdings in der Regel etwas und bei der Vielzahl an Angeboten auf dem Markt, ist es oft nicht ganz leicht den richtigen für Deine persönlichen Ansprüche zu finden.

Einen Englisch-Konversationskurs, welchen wir persönlich empfehlen können, ist derjenige von Mosalingua.  Dieser basiert nicht nur auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Sprachforschung, sondern wurde darüber hinaus in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Sprachexperten und bekannten Polyglotten entwickelt.

Des Weiteren bietet Dir Mosalingua eine 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie. Solltest Du innerhalb der ersten dreißig Tage merken, dass Dir der Kurs nicht zusagt, kannst Du ihn jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Und erhältst natürlich den kompletten Kaufpreis zurückerstattet. Mit dem Code „SPRACHHELD“ erhältst Du zusätzlich noch 20% Rabatt.

Hier kannst Du Dich weiter über die Mosaspeak-Masterclass zur Verbesserung Deiner englischen Sprachfertigkeiten informieren.

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Ein Online-Kurs zur Verbesserung Deiner englischen Aussprache kann eine sinnvolle Ergänzung sein, falls Du Dich nicht lange damit aufhalten willst Dein eigenes Material zusammenzustellen.

Einen weiteren Online-Kurs zur Verbesserung Deiner englischen Aussprache, den wir Dir nicht vorenthalten wollen ist LinguaTV. Ein mehrfach ausgezeichneter und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderter Online-Sprachkurs, welcher voll und ganz auf das Sprachen lernen mit Hilfe von Videos setzt.

Dabei handelt es sich aber nicht einfach um irgendwelchen Lern- und Lehrvideos, wie Du sie z.B. haufenweise kostenlos auf YouTube finden kannst, sondern um professionell produzierte Trainingsvideos.

Diese zeigen in authentischen Gesprächssituationen, wie Muttersprachler die jeweilige Sprache anwenden. Durch diese realistische Dialoge lernst Du vor allem praxisrelevantes Vokabular und die korrekte Aussprache.

Ergänzt wird das Angebot durch interaktive Übungen wie ein Quiz, Kreuzworträtsel oder eine Vielzahl von weiteren Lernspielen. Außerdem zeigt Dir Deine individuelle Lernstandsanalyse jederzeit Deinen Lernfortschritt an und gibt Dir Ratschläge und Empfehlungen für Deine nächsten Lernaktivitäten und Schritte.

Der Vorteil von LinguaTV ist vor allem, dass Du von den Muttersprachlern in den Videos nicht nur die korrekte Aussprache, sondern vor allem auch kulturelle Merkmale der Kommunikation lernst. Außerdem spricht ein Video verschiedene Deiner Sinne an und hinterlässt somit einen weitaus stärkeren Eindruck als rein textbasiertes Lehrmaterial. Dadurch steigt Motivation und Lernerfolg.

Falls Du Dich zuerst einmal von der Qualität des Angebots überzeugen möchtest, bietet Dir LinguaTV außerdem eine 20-tägige Geld-zurück-Garantie an. In diesem Zeitraum kannst Du Dein abgeschlossenes Abonnement jederzeit und ohne Angabe von Gründen wieder kündigen.

Hier kannst Du Dich weiter über die LinguaTV-Englischkurse informieren.

12. Verbringe eine Zeit in einem englischsprachigen Land.

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Das ist natürlich eine Variante, die in Abhängigkeit von den jeweiligen Lebensumständen, nicht jedem offen steht. Solltest Du aber die Möglichkeit besitzen im Rahmen eines Auslandssemesters, eines Austauschprogramms oder beruflich eine Zeit lang im englischsprachigen Ausland zu verbringen, dann nimm diese auf jeden Fall wahr.

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Nirgendwo auf der Welt plaudert es sich wohl gemütlicher über Gott und die Welt – und wahrscheinlich auch etwas über die klassischen britischen Sportarten wie z.B. Fußball und Rugby – als in einem englischen Pub.

Denn nirgendwo lernst Du eine Sprache schneller und tiefgreifender, als in einem Land, in welchem diese gesprochen wird. Du hörst die Sprache die ganze Zeit, liest die Sprache die ganze Zeit und Du wirst höchstwahrscheinlich auch gezwungen sein, sie die ganze Zeit zu sprechen.

Erfahre hier: Wie lange dauert es eine Fremdsprache im Ausland zu lernen?

Falls Du nur wenig Zeit, und dafür etwas Geld, übrig hast, würde sich natürlich eine ein- bis mehrwöchige Sprachreise anbieten. Auf einer solchen bist Du nicht nur im englischsprachigen Ausland, sondern bekommst gleichzeitig noch professionellen Intensivunterricht über mehrere Stunden am Tag.

Die im Unterricht erworbenen Kenntnisse kannst Du danach direkt durch Anwendung festigen, wodurch sie effizienter und dauerhafter abgespeichert werden. Viel wirksamer geht Sprachen lernen eigentlich nicht (viel kostenintensiver allerdings ebenso wenig). Falls Du Dich weiter über Sprachreisen informieren möchtest, dann kannst Du das in unserem ausführlichen Ratgeberbeitrag zum Thema machen.

13. Englisch-Unterricht per Skype: Professionelle Hilfe ganz nach Bedarf.

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Wir haben Dir nun schon eine Vielzahl von Mitteln und Wegen aufgezeigt, um Deine englische Aussprache zu verbessern. Was ist nun aber, falls Du trotz all der Übung immer noch nicht sicher bist, ob sich Deine Aussprache schon authentisch anhört. Oder manche Laute trotz all der gesehenen Videos und gehörten Audios immer noch nicht richtig aus Deinem Mund kommen mögen.

In diesem Fall kannst Du natürlich auf professionelle Hilfe in Form von Online-Englischunterricht oder Englischunterricht per Skype zurückgreifen. Worin liegen nun die Gemeinsamkeiten und  Unterschiede der beiden Lernformen?

Zuerst einmal schließen beide moderne Technologien, wie die Benutzung des Computers, Tablets, Smartphones usw., ein und das stellt insbesondere bei Kindern und jungen Englischlernern einen Motivationsfaktor dar. Auch behält der Schüler in beiden Fällen die Kontrolle über die Reihenfolge, das Tempo und den Zeitpunkt des Unterrichts. Du bist also zeitlich und örtlich vollkommen unabhängig.

Online-Englischunterricht bietet ein umfassenderes Angebot als Englischunterricht per Skype, jedoch nicht immer zum Wohle und Erfolg des Schülers, denn er setzt einen sehr großen Anteil an Eigeninitiative voraus.

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Egal, ob Du das englische oder amerikanische Englisch lernen möchtest – ein erfahrener Lehrer kann Dir dabei den letzten Feinschliff verpassen.

Warum? Die meisten Online-Kurse bieten ein sehr umfangreiches Programm an, das auch langweilige und wenig effektive Grammatikaufgaben umfasst. Diese musst Du in der Regel selbst bewältigen, d.h. Du musst Dir auch die grammatikalischen Regeln eigenständig aneignen, da sie nicht von einem professionellen Lehrer erklärt werden.

Englischunterricht per Skype wird, wie es der Name schon sagt, via Skype unterrichtet. Der große Vorteil besteht darin, dass Du nicht auf die professionelle Unterstützung verzichten musst. Diese hast Du immer an Deiner Seite.

Zur Verbesserung Deiner Aussprache ist diese Unterstützung besonders wichtig. Durch seine Erfahrung kann Dir ein guter Lehrer genau sagen, warum Du einen Laut nicht richtig aussprichst. Liegt es an der Zungenbewegung, der Mundbewegung oder gar beidem? Er kann Dir in weiterer Folge durch Vormachen und Korrekturen helfen die richtigen Zungen- und Mundbewegungen zu erlernen.

Erhalte hier: Wichtige Tipps für Smalltalk und Konversation auf Englisch von einem muttersprachlichen Englischlehrer.

Im Englischen gibt es zum Beispiel /iː/ und /ɪ/. Diese bedeuten in der Regel, dass ein Laut lang ausgesprochen wird. Viele Englischlerner, welche diese Laute zum ersten Mal sehen, erwarten, dass beide für ein „i“ stehen. Doch das entspricht ganz und gar nicht der englischen Aussprache.

Richtig ist, dass /ɪ/ zum Beispiel in live, fish oder biscuits vorkommt. Doch der Laut /iː/ kommt in Wörtern wie leave, week oder people vor. Sprich diese Wörter einmal nach! Erkennst Du den Unterschied? Und hättest Du diesen auch ohne diese Erklärung erkannt?

14. Fazit: Wie verbessere ich meine englische Aussprache?

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Wie Du gehört oder gelesen hast, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten um Deine englische Aussprache zu verbessern. Deshalb sollte für jeden etwas dabei sein. Für jeden Geldbeutel, für jeden Lerntyp und sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene. Die Möglichkeiten sind vorhanden wie Du siehst, nun liegt es an Dir diese zu nutzen.

Und zum Abschluss verrate uns doch noch: Welcher Tipp hat Dir persönlich am besten gefallen? Welchen oder welche davon wirst Du anwenden? Welchen oder welche wendest Du schon an? Und hast Du vielleicht selbst noch einen oder mehrere Tipps, welche wir unbedingt in diese Liste aufnehmen sollten? Lass es uns in den Kommentaren wissen, wir sind gespannt auf Deine Meinung!

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Über den Autor

Jeremy-James Peter - Österreicher und Agrarwissenschaftler. Nachdem er eine Zeit lang in der Forschung tätig war, wollte er noch einmal etwas Neues erleben und ist ohne Plan, Rückflugticket und Spanischkenntnisse nach Südamerika aufgebrochen. Heute spricht er nicht nur Spanisch, sondern schreibt auch für Sprachheld.

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