Kannst Du mit Babbel in 3 Wochen eine neue Sprache lernen?

Erfahre die Antwort in meinem Babbel-Test! (Update April 2020)

Die Sprachlern-App Babbel wurde im Jahr 2007 gegründet. 13 Jahre, ordentlich Wachstum und auch den einen oder anderen Preis später, gehört der Anbieter zu den größten und bekanntesten, um online Sprachen zu lernen.

babbel-test-mit-erfahrungen-und-bewertung

Doch entsprechen die großen Nutzerzahlen und der damit zusammenhängende Erfolg auch wirklich der gebotenen Qualität und der hervorragenden Lehrmethodik?

Oder haben diese etwa noch andere Ursachen? Und vor allem – kannst Du mit Babbel eine neue Sprache lernen? Diesen und noch weiteren Fragen bin ich in meinem Babbel-Test ausführlich auf den Grund gegangen.

Das Babbel-Prinzip

Babbel verspricht Dir mit seinem Online-Sprachkurs (inklusive der dazugehörigen Babbel-App) in kleinen Schritten und ganz nebenbei eine von 14 Fremdsprachen zu lernen.

Das Prinzip ist dabei recht einfach: Lektion für Lektion arbeitest Du dich durch die Niveaustufen A1 (Anfängerkurs) bis B2 (im Prinzip fließende Sprachkenntnisse). Um am Ende mit einer neuen Sprache in Deinem Repertoire dazustehen.

Anzumerken gilt hierbei, dass (noch) nicht alle der 14 Lernsprachen bis zum höchsten Niveau ausgebaut sind. Die gängigen wie Englisch, Italienisch, Französisch, Portugiesisch oder Spanisch natürlich schon.

  • Bis A2: Dänisch, Indonesich, Niederländisch, Norwegisch und Russisch.
  • Bis B1: Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch und Türkisch.
  • Bis B2: Französisch, Italienisch und Spanisch.
  • Bis C1: Englisch (inklusive der Möglichkeit Wirtschaftsenglisch zu lernen).

Doch reicht das relativ freie Durcharbeiten von (einer zwar recht großen Anzahl an) Lektionen mit theoretischen Lerninhalten wirklich aus, um schlussendlich eine neue Sprache zu lernen? Und das auch noch in 3 Wochen, wie dies von der Marketingabteilung des Anbieters immer wieder verkaufsfördernd behauptet wird?

In diesem Testbericht möchte ich meine persönlichen Babbel-Erfahrungen mit Dir teilen, um diese Frage zu beantworten. Für diesen habe ich das Angebot zum Spanisch lernen ausprobiert.

Und um eine der wichtigsten Fragen gleich zu Beginn zu klären. 

Ist Babbel kostenlos? Nein, Babbel ist keineswegs kostenlos. Abgesehen von einem sehr begrenzten Testzugang, musst Du für die Nutzung ein Abo abschließen. Und dieses natürlich irgendwann wieder kündigen (das ist bis einen Tag vor Ablauf Deines Vertragszeitraumes möglich). Ansonsten verlängert es sich automatisch.

In diesem interessanten Beitrag der deutschen Welle erhältst Du einen kleinen Einblick in Babbel als Unternehmen:

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Inhaltsverzeichnis (Falls Dich ein bestimmtes Thema interessiert, kannst Du direkt zu diesem springen):

Wie funktioniert Babbel?

Der typische Babbel-Sprachkurs besteht aus einer Reihe von von Lektionen (je nach Thema und Sprachniveau zwischen 5 und 30), die von Dir nach Niveaustufe gegliedert durchgearbeitet werden müssen.

Beginnend mit A1 und danach so weit, wie der Kurs für die Zielsprache eben reicht. Im Idealfall, welcher für den größeren Teil der Sprachen zutrifft, bis zum Sprachniveau B2. Du kannst dabei entweder direkt mit dem ersten Kurs starten oder zuerst mittels eines kurzen Einstufungstests Dein Sprachniveau bestimmen. Auf Basis von diesem steigst Du dann in einen fortgeschritteneren Kurs ein.

Online-Sprachkurs Babbel im Test
Die einzelnen Module eines Kurses bauen nicht unbedingt aufeinander auf. Du musst also teilweise selbst entscheiden und vor allem wissen, in welcher Reihenfolge Du diese kombinierst.

Wie Du die einzelnen Lektionen eines Kurses durchgehst, bleibt dabei völlig Dir selbst überlassen. Sowohl von der Reihenfolge als auch dem zeitlichen Rahmen gibt es keinerlei Vorgaben.

Du kannst also der Reihe nach jeden Tag eine Lektion abschließen oder aber genauso mit der letzten Lektion eines Abschnitts beginnen. Und dann nur einmal in der Woche etwas machen. Und dafür an diesem einen Tag 7 Lektionen auf einmal.

Die einzige Einschränkung ist, dass Du eine bereits begonnene Lektion in einem Zug bis zum Ende durchmachen musst. Ansonsten kannst Du diese nicht ordnungsgemäß abschließen.

Des Weiteren gibt es Zusatzlektionen wie Grammatikkurse, Kurse zu verschiedenen Zeiten, zum Verbessern des Hör- oder Sprachverständnisses und zum Erlernen von Vokabeln. Diese kannst Du ebenso jederzeit und frei nach Lust und Laune einstreuen.

Neue Wörter aus den einzelnen Lektionen werden automatisch in den eigenen Babbel-Vokabeltrainer übernommen. In diesem werden sie anschließend nach dem SRS-Prinzip abgefragt.

Prinzipiell. Denn auch hier gilt – falls Du Dich nicht an die vorgebenen Wiederholungszyklen hältst, sammeln sich einfach immer mehr und mehr nicht abgefragte Vokabeln an. Welche du alle an einem Tag oder stückweise abarbeiten kannst.

Nur für den Fall, dass Du eine Vokabel falsch oder richtig wiederholst, wandert diese im virtuellen Vokabelkasten weiter nach vorne oder hinten. Und wird Dir im entsprechenden zeitlichen Abstand neuerlich vorgeführt.

Die Übungen selbst sind unterhaltsam und spielerisch gehalten. Dabei gibt es ein gewisses Repertoire (Nachsprechen, Lückentext, Bilder zuordnen, Sätze schreiben usw.), welches in den einzelnen Lektionen und Niveaus immer wieder wiederholt wird.

Am Ende jeder Lektion wird Dir der Prozentsatz der richtig beantworteten Fragen angezeigt. Dabei steht Dir die Möglichkeit offen, nicht Gewusstes zu wiederholen, um Deinen Prozentsatz zu erhöhen.

Online-Sprachkurs Babbel Erfahrungen
Am Ende jedes Kapitels steht Dir die Möglichkeit offen dieses direkt zu wiederholen, um Deine Punktezahl zu erhöhen. Ein bisschen stellt sich dabei die Frage warum?

Am Ende jedes Kapitels bzw. Kurses erhältst Du ein Babbel-Zertifikat über dessen erfolgreiche Absolvierung. Dieses kannst Du Dir herunterladen und ausdrucken. Natürlich entspricht ein solches nicht einem staatlich anerkannten Sprachzertifikat.

Lediglich für Englisch bietet Babbel in Zusammenarbeit mit Cambridge-Englisch einen Test an, für welchen Du ein gültiges Zertifikat erhältst. Diesen Test kannst Du entweder unabhängig von den Babbel-Sprachkursen absolvieren (Kosten 39€) oder in Kombination mit einem 3-Monats-Abo (Kosten 59€).

Ist Babbel nur für Anfänger oder auch für Fortgeschrittene geeignet?

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Aufgrund des Umstandes, dass der größere Teil der Sprachen höchstens bis zum Erreichen des Sprachniveaus B2 ausgebaut ist, sowie den eher spielerisch (und einfach) aufgebauten Übungen, würde ich persönlich Babbel nur für Anfänger empfehlen. Auch wenn einige Sprachen (Italienisch, Spanisch und Französisch) prinzipiell bis zum Abschluss des Niveaus B2 oder sogar C1 (Englisch) reichen.

Für fortgeschrittene Sprachlerner eignet sich Babbel im Wesentlichen als Ergänzung zu weiteren Aktivitäten wie ein Sprachtandem oder Übungen, um Dein Hörverstehen zu verbessern. Außerdem kannst Du mit den Zusatzkursen gezielt einzelne Themen üben, um Deine Sprachkenntnisse für den Beruf zu verbessern oder Dich auf eine Reise vorzubereiten. Zu diesem Zweck stellt Dir der Anbieter z. B. Kurse wie

zur Verfügung. Falls Du eine Sprach-App spezifisch für Fortgeschrittene suchst, dann würde ich Dir LingQ ans Herz legen.

Übersicht (inklusive aktueller Preise) der angebotenen Online-Sprachkurse

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  • Lernaufwand: Abhängig von der eingesetzten Zeit. Für eine einzelne Lektion solltest Du im Durchschnitt 10-15 Minuten einrechnen.
  • Stufen: Anfänger bis Fortgeschritten (eingeschränkt). Der Schwierigkeitsgrad der Übungen ist dabei durchgehend als leicht bis mittel einzustufen.
  • Lernplattform: Desktop, Sprach-App für das Smartphone.
  • Babbel-Kosten: Für eine Sprache – 3 Monate je 8,95 Euro (insgesamt 26,85 Euro), 6 Monate je 7,45 Euro (insgesamt 44,70 Euro) und 12 Monate je 6,95 Euro (insgesamt 83,40 Euro). Zusätzlich kannst Du Babbel 7 Tage kostenlos ausprobieren. Dies ist zur Zeit noch auf die App beschränkt, soll aber in Kürze ebenso für die Webversion möglich sein. In dieser kannst Du bisher nur die erste Lektion kostenlos ausprobieren. Falls Du mit Babbel mehrere Sprachen gleichzeitig lernen möchtest, dann kannst Du entwender für jede von diesen den Einzelpreis bezahlen oder das Gesamtpaket buchen (dieses kostet 99€ für ein Jahr / 8,25 pro Monat). Dazu musst Du innerhalb Deines Nutzerkontos – und vor dem Abschluss eines anderen Vertrags – den Kundenservice kontaktieren und nach dem Gesamtpaket verlangen. Übrigens: Babbel bietet eine 20-tägige Geld-zurück-Garantie. In dem folgenden Bild siehst Du derzeit gültigen Babbel-Kosten (Stand April 2020).
Babbel-kosten-preise
Die Kosten für die Nutzung der Babbel-Sprachkurses halten sich in Grenzen. Vor allem für das, was Dir als Nutzer für den Preis geboten wird.
  • Babbel-Sprachen: Insgesamt 14 Zielsprachen (von der Ausgangssprache Deutsch) – Dänisch, Englisch, Französisch, Indonesisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, brasilianisches Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch.

Qualität: Wie rasch ist der Lernfortschritt?

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Dein Lernfortschritt hängt meinen Erfahrungen stark davon ab, wie regelmäßig und ernsthaft Du Babbel nutzt . Falls Du Dir im Gesamten konsequent täglich eine halbe Stunde bis Stunde Zeit nimmst, wirst Du recht bald kleine und größere Erfolgserlebnisse erleben.

Wichtig ist ebenso, dass Du den Vokabeltrainer planmäßig verwendest und die vorgegebenen Abstände zur Wiederholung der Vokabeln einhältst. Nur so wirst Du sie Dir rasch und dauerhaft im Gedächtnis behalten.

Babbel-Vokabeltrainer
Der Babbel-Vokabeltrainer vergibt auch längere Phasen der Untätigkeit Deinerseits. Einerseits nett von ihm, andererseits erfüllt er so nicht ganz seinen Zweck.

Alleine durch die computergesteuerten Übungen wirst Du aber irgendwann an Limits stoßen. Damit meine ich, dass Du zwar irgendwann die Grundlagen der Grammatik verstehen und eine Basis an Vokabeln haben wirst. Dein Hörverständnis wird jedoch hinterher hinken und genauso wird Dir Sprachpraxis fehlen.

Dafür ist es unerlässlich, dass Du Dir entweder einen Konversationspartner (online) suchst oder einen Aufenthalt in einem Land, in welchem die Sprache Amtssprache ist, anvisierst.

Fazit: Der Lernfortschritt hängt stark von der Deiner Eigeninitiative, der richtigen Verwendung des Programms und Deinen zusätzlichen Lernaktivitäten ab. Nur durch die Absolvierung der Lektionen stößt Du ab einem gewissen Punkt an Limits der Sprachentwicklung. Deshalb vergebe ich hier 4 von 5 Punkten.

Anwendung: Wie alltagstauglich ist die App?

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Das ist sicherlich einer der großen Vorteile ausgehend von meinen Erfahrungen. Durch den kompakten Aufbau der Lektionen und der Möglichkeit die Babbel-App unterwegs (sogar offline) zu nutzen,kannst Du so gut wie immer und überall lernen.

Der Vokabeltrainer serviert Dir die zu wiederholenden Wörter zum Beispiel in Happen von 10 Wörtern. Das geht sich sogar in der kürzesten Bus- oder Bahnfahrt aus. So kannst Du die tägliche halbe Stunde bis Stunde Sprachen lernen leicht auf 3–4 kurze Einheiten von 5 bis 15 Minuten aufteilen.

Fazit: Babbel ermöglicht es Dir nahezu immer und überall an Deinen Fremdsprachenkenntnissen zu feilen. Und das darüber hinaus mit wenig Zeitaufwand. Deshalb vergebe ich hier 5 von 5 Punkten.

Unterhaltungsfaktor: Macht es Spaß mit Babbel eine Sprache zu lernen?

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Die Übungen sind nicht nur interaktiv, sondern ebenso unterhaltsam  gestaltet. Teilweise erweckt Babbel dabei den Eindruck eines unterhaltsamen Computerspiels. Deshalb dauert es recht lange, bis Dir die Übungen repetitiv vorkommen und Du Dich beginnst zu langweilen.

Trotzdem ist dies irgendwann der Fall. Da Du zwar von Lektion zu Lektion und von Niveau zu Niveau eilst, sich aber ansonsten im didaktischen Ablauf nicht viel ändert.

Dieselben Übungstypen, derselbe Schwierigkeitsgrad. Auch die prinzipiell humoristisch gestalteten Dialoge und Lückentexte sind irgendwann bei weitem nicht mehr so erheiternd wie noch zu Beginn.

Fazit: Prinzipiell unterhaltend kommt aufgrund der ewig gleichen Struktur der Übungen und Lektionen irgendwann doch eine gewisse Monotonie – und damit Langeweile – auf. Deshalb vergebe ich hier 3 von 5 möglichen Punkten.

Lernfortschritt: Bleibst Du motiviert?

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Durch das rasche Voranschreiten sowie dem Sammeln von Punkten und Zertifikaten erlebst Du ein Erfolgserlebnis nach dem anderen. Das hält selbstverständlich die Laune hoch und die Motivation am Leben. Zumindest anfänglich.

Trotzdem kannst Du durch den Umstand, dass durch das Auslassen von Lerntagen und Wiederholungszyklen von Vokabeln keinerlei Konsequenzen entstehen, leicht aus dem Tritt kommen. Und umso länger eine Pause, umso schwerer fällt es danach weiter zu machen.

Zusätzlich lässt die zwar grundsätzlich große Vielfalt an Übungen und Aufgaben, die sich aber eben fortlaufend wiederholen, irgendwann den Unterhaltungswert stark absinken.

Fazit: Im Prinzip unterhaltsam aufgebaut – und versucht durch das Verleihen von Punkten und Auszeichnungen eben diesen Unterhaltungswert (sowie in weiterer Folge die Motivation) hoch zu halten. Leider gelingt dies nicht zu 100%, sodass ich hier wiederum 3 von 5 möglichen Punkten vergebe.

Nutzerfreundlichkeit: Ist Babbel einfach zu bedienen?

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Kinderleicht: Hast Du erst einmal das Prinzip einer Übung verstanden – was nach dem ersten Mal der Fall sein sollte – sowie alle Möglichkeiten, welche Dir geboten werden, ausgekundschaftet, erfolgt die Handhabung wie im Schlaf.

Durch die Übungen und Lektionen wirst du geleitet, die zu wiederholenden Vokabeln werden Dir fristgerecht präsentiert. Grundsätzlich kannst Du also kaum etwas falsch machen. Solange Du Dich an den vorgegebenen Weg hältst.

Fazit: Viel einfacher zu bedienen kann ein Online-Sprachkurs eigentlich nicht sein. Deshalb vergebe ich hier die Höchstzahl von 5 von 5 Punkten.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Sind die Kosten angemessen?

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Falls Du Dich für ein 12-Monats Abo entscheidest, bist Du mit nicht einmal 7 Euro monatlich dabei (für 3 Monate werden jeweils nur Euro fällig). Ein nahezu unschlagbar günstiger Flatrate-Preis. Für diesen kannst Du Babbel nämlich so viel und so oft nutzen wie Du möchtest. Oder Zeit hast.

Für eine Sprache und natürlich nur solange es noch nicht absolvierte Lektionen gibt.  Möchtest Du mit Babbel mehrere Sprachen zur gleichen Zeit lernen, dann erhöhen sich die Kosten dementsprechend.

Fazit: Für das was geboten wird, sind 7 Euro pro Monat mehr als in Ordnung. Die meisten Angebote, um kostenlos Sprachen zu lernen, sind bei weitem nicht so ausgereift. Deshalb vergebe ich hier ein weiteres Mal das Maximum von 5 Punkten.

Die Vorteile von Babbel:

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  • Hierzu ist zuerst einmal die große Freiheit, welche Dir die Methode lässt, zu erwähnen. Du kannst lernen, wann und wie Du willst. Egal, ob um 23 Uhr nachts vor dem Schlafengehen oder um 8 Uhr morgens auf dem Weg zur Arbeit.
  • Sowohl die Babbel-App als auch die Webversion sind nutzerfreundlich und einfach zu bedienen. Selbst Technikmuffel finden sich schnell zurecht und können sich so voll und ganz auf das Wichtigste konzentrieren. Dem Lernen einer Fremdsprache.
  • Des Weiteren sind die Übungen abwechslungsreich, (zumindest anfangs) unterhaltsam und sprechen (fast) alle Aspekte des Sprachenlernens an. Du musst lesen, zuhören, Sätze schreiben, Bilder zuordnen, es gibt Grammatikübungen und andere, um deinen Wortschatz zu verbessern.
  • Einzelne Wörter bis hin zu ganzen Dialogen sind von Muttersprachlern eingesprochen. Dadurch lernst Du die authentische Aussprache und trainierst Dein Hörverstehen. Sogar die Möglichkeit über ein Mikrofon vorgegebene Wörter nachzusprechen, um Deine Aussprache zu üben / verbessern, ist gegeben.
  • Die einzelnen Lektionen eines Sprachniveaus bauen sinnvoll aufeinander auf. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen. Der zeitliche Aufwand für eine Lektion hält sich mit rund 15 Minuten in einem vernünftigen Rahmen.
Babbel-Vorteile
Mit Babbel kannst Du jederzeit und immer Deine Fremdsprache lernen, auch wenn du nur 10 Minuten Zeit hast. Viel nutzerfreundlicher geht eigentlich kaum.
  • Das Angebot an Lektionen und Zusatzkursen wird ständig erweitert. Neue Inhalte werden Dir ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung gestellt.
  • Du kannst Dir die Lektionen herunterladen (sowohl auf den Computer, als auch Dein Smartphone), um später offline / ohne Internet mit diesen zu lernen.
  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis: Für 7 – 9 Euro im Monat in der Flatrate so viel Sprachen lernen, wie Du möchtest. Dabei bietet Babbel Dir bei weitem mehr als die kostenlosen Alternativen (wie z. B. Duolingo) und auch mehr als viele Angebote in der selben Preisklasse.
  • Zusätzlich werden Dir volle 20-Tage Geld-zurück-Garantie gewährt, innerhalb von welchen Du ohne Angabe von Gründen von Deinem Kaufvertrag zurücktreten kannst. Die Kündigung ist ebenso problemlos bis zu einem Tag vor Ablauf der Vertragsdauer möglich.

Die Nachteile von Babbel:

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  • Meinen Babbel-Erfahrungen nach ist der größte Vorteil des Systems gleichzeitig auch sein größter Nachteil. Die große Freiheit, welche Dir eingeräumt wird. Dies stellt deshalb ein Problem dar, da die Kurse eher für Anfänger und weniger für Fortgeschrittene geeignet sind. Und ein Einsteiger benötigt eine gewisse Anleitung, um nicht zuerst den Überblick – und in weiterer Folge die Motivation – zu verlieren.
  • Denn was nützt Dir der beste Vokabeltrainer und ein prinzipiell gut aufgebautes Lernsystem, wenn Du Dich nicht an den Leitfaden halten musst. Die Möglichkeit Lektionen mehr oder weniger beliebig absolvieren zu können, sowie Vokabeln nach Gutdünken zu wiederholen, kann Deinen Lernplan schnell durcheinander bringen. Und dadurch Deinen Lernerfolg entsprechend schmälern.
  • Des Weiteren ist das System zu sehr auf schnelle Erfolgserlebnisse aufgebaut. Du bekommst Punkte für das Abschließen von Lektionen und Auszeichnungen für Abschnitte – ähnlich wie bei einem Computerspiel. Dadurch erhält Babbel im Gesamten diesen Eindruck.
Babbel-Nachteile
Solch ein Babbel-Zertifikat dient im Wesentlichen zur Bestätigung Deines Lernfortschrittes und nicht mehr. Als offizieller Nachweis über erworbene Sprachkenntnisse zum Beispiel gilt es nicht.
  • Dieser Eindruck verstärkt sich durch die Art und Weise der Übungen noch weiter. Viele Bilder, sehr spielerisch angelegte Aufgaben und manchmal nicht ganz ernst gemeinte Aufgaben erinnern teilweise nur noch entfernt an einen ernsthaften Sprachkurs.
  • Das Problem dabei ist im Wesentlichen, dass Deine Motivation selbstständig noch etwas zu tun, stark eingeschränkt wird. Die stetigen Erfolgserlebnisse und Bestätigungen können leicht den Eindruck erwecken, dass weitere Lernaktivitäten unnötige Liebesmüh sind.
  • Dadurch kann wiederum der Eindruck entstehen, dass Du ein weit höheres Niveau in der Fremdsprache besitzt, als dies in Wirklichkeit der Fall ist. Doch um es noch einmal zu wiederholen – die verliehenen Babbel-Zertifikate (mit Ausnahme des Cambrige-Englisch-Test) sind kein staatlich anerkannter Nachweis über Deine Sprachfertigkeiten. So wird Dir ein Babbel-Abschluss über Englisch-B2 wahrscheinlich keinen allzu großen Vorteil in einem englischen Bewerbungsgespräch verschaffen.
  • Es fehlt eine Suchfunktion: Du kannst somit weder gezielt Lektionen / Übungen wiederholen, noch Grammatikregeln „nachschlagen“.
  • Eine Community-Funktion, wie z. B. beim Babbel-Konkurrenten Busuu, fehlt. Diese war einmal vorhanden, wurde im Jahr 2017 jedoch eingestellt. Ein Austausch mit anderen Sprachlernern – und vor allem Muttersprachlern – wäre aber positiv für den Lernerfolg. Um eine Fremdsprache fließend sprechen zu lernen, führt kein Weg am Sprechen vorbei. So musst Du Dir selbstständig, auf einem anderen Weg einen Partner für einen Sprachaustausch suchen.

Fazit – Empfiehlt sich Babbel, um eine Sprache zu lernen?

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Babbel ist leicht zu bedienen. Außerdem kannst Du, wann und wie Du gerade möchtest, lernen. Die Übungen sind ausgewogen gestaltet – sowohl vom Schwierigkeitsgrad, als auch der Variation zwischen den unterschiedlichen Arten von Aufgaben. Zusätzlich wirst Du durch die Lektionen und Übungen geführt. Falls Du Dich an die Vorgaben hältst, kannst Du eigentlich nicht viel falsch machen.

Babbel-Erfahrungen-Fazit
Babbel hat seine Vor- und Nachteile. Als zusätzliches Tool zum Sprachen lernen ist es gut geeignet, eine vollwertige Komplettlösung stellt es aber nicht dar.

Trotzdem reicht Babbel alleine nicht aus, um eine Fremdsprache zu erlernen. Auch, falls ein verliehenes B2-Zertifikat möglicherweise diesen Anschein erweckt. Dafür fehlt vor allem die eigene Anwendung. Sprich, dass Du selbst Sprache produzierst.

Außer einzelnen Wörtern musst Du so gut wie nicht selbst sprechen. Und sogar dies ist rein optional. Genauso wenig wirst Du dazu angehalten längere Texte zu lesen oder diese zu verfassen.

Des Weiteren musst Du, um Dein Hörverstehen zu verbessern, viel mehr Zeit mit dem Hören der Fremdsprache verbringen. Sei dies nun im Austausch mit einem Muttersprachler, dem Ansehen von Videos oder Filmen in der Sprache oder dem Hören von Musik.

Babbel-Abschlußbewertung: Zum Lernen einer Fremdsprache reichen die Babbel-Sprachkurse alleine nicht aus – auch wenn durch die verliehenen Zertifikate der Eindruck entstehen kann – da selbstständige Produktion von Sprache weitestgehend außen vor gelassen wird. Das Programm ist jedoch ein sehr gutes Zusatztool, welches Du als als Einstieg in das Sprachen lernen (für Anfänger) oder als Ergänzung zu weiteren Lernaktivitäten (Fortgeschrittene) nutzen kannst. Aufgrund des niedrigen Preises ist dies auch leicht möglich. Im Verhältnis zu den erschwinglichen Kosten ist das Angebot sehr hochwertig und bietet damit ein ansprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Übersicht Babbel-Test:

  • Bewertung App und Sprachkurse: 4 von 5 Punkten
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: 5 von 5 Punkten
  • Gesamtbewertung: 4,5 von 5 Punkten

Falls Dir das Angebot unter den in diesem Testbericht aufgeführten Gesichtspunkt zusagen sollte, dann geht es hier zu den Online-Sprachkursen von Babbel.

Falls nicht, dann findest Du hier die Alternativen zu Babbel.

Und was sind Deine Erfahrungen, was hältst Du von meinem Test? Ist meine Bewertung der Babbel-Sprachkurse und -App Deiner Meinung nach gerechtfertigt oder hast Du eine andere Meinung? Lass es mich doch in den Kommentaren wissen! Vielen Dank für Deine Ergänzungen – Jeremy-James.

Finde hier den Vergleich zwischen Babbel und 9 weiteren Apps zum Sprachen lernen.

Und, wie hat Dir mein Beitrag gefallen? Hinterlasse mir an dieser Stelle eine Bewertung:

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ᐅ Babbel-Test: Meine Erfahrungen mit der App zum Sprachen lernen!
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Wie funktioniert Babbel? ✅ Erfahrungen Spanisch, Englisch lernen mit Babbel - Review! ❎ Babbel-Bewertung - Gut oder schlecht - Preise, Kostenlos?

Preis: 7

Preis Währung:

Betriebssystem: Android, iPhone, iPad, iPod touch

Anwendungskategorie: Education

Bewertung des Redakteurs:
4.5

Über den Autor

Gabriel Gelman ist Gründer von Sprachheld, Sprachenthusiast und nutzt gerne seine 6 Sprachen für Reisen und Kennenlernen neuer Leute. Er hilft Sprachlernern dabei schnell ihre Fremdsprache zu lernen.

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  1. Hallo an die Runde,
    als Teilnehmer eines Französisch Kurses an der VHS muss ich leider gegenwärtig pausieren, kann dort keine Fragen stellen. Parallel habe ich einen E-Mail-Kontakt mit Bekannten in Provence. Den führen wir in Französisch, ich mit Unterstützung durch Google-Übersetzer. Der französische Text wird von französischer Seite positiv bewertet. Leider befriedigt mich die Sprachausgabe nicht. Wie oben bei einem anderen Programm bemerkt, auch hier schlecht verständlich und zum Lernen zu schnell. Natürlich ist dies kein Lernpragramm. Ich suche etwas mit dem man freie Texte in beide Richtungen übersetzen kann, die Texte/Textabschnitte über „Word“ ausdrucken und die Sprachausgabe in einem WMA-Format abspeichern kann. Möglichst auch offline zu nutzen.
    LG Roland

  2. Moin an die Jungs von Sprachheld, 🙂

    ich hätte da mal eine Frage an euch.
    Ich habe starkes Interesse daran Französisch zu lernen und dachte da durch diverse Werbung im TV natürlich direkt an Babbel. Habe mir den ersten gratis Kurs gleich mal angeschaut und fand es eigentlich ganz gut gemacht.

    Natürlich Informiert man sich auch über solche Angebote und bin daher auf diesen Artikel gestoßen. Nebenbei guter Artikel. 😉

    Allerdings bin ich jetzt ein wenig Verunsichert da ja angesprochen wurde das man die Sprache ohne Anwendung nicht oder nicht gut Lernen wird. Das ding ist, das ich mir einfach Grundsätzlich die Frage stelle wie ich das ganze am besten angehen soll!? Ich Verfüge nicht über Muttersprachler oder generell Menschen in meinem Freundeskreis oder Umfeld die Französisch beherrschen um mit ihnen die Sprachpraxis zu lernen/üben.

    Daher lange Rede kurzer Sinn, habt ihr Tipps wie man als totaler Anfänger das ganze angehen sollte? Also zb. Babbel + Serien auf Französisch mit Deutschen Untertitel sehen oder was auch immer 😀 Hoffe ihr könnt mir da ein wenig Hilfestellung geben 🙂

    Lieben Gruß Dominic

    1. Hallo Dominic, danke für Deinen Kommentar! Wir haben eine Liste mit Ideen, wie du mehr Französisch in Deinen Alltag bringen kannst. Schau doch da mal rein, vielleicht findest du etwas, was Dich interessiert: Französch lernen
      Außerdem haben wir eine Zusammenfassung mit dem wichtigsten Grundwortschatz.
      Ansonsten findest du auf unserem Blog noch viele weitere hilfreiche Tipps zum Sprachenlernen. Vergiss aber nicht das Wichtigste: Einfach anfangen! Jeder tägliche Input wird dir helfen, Französisch schnell zu lernen.
      Viel Erfolg! Anja

  3. Danke für den ausführlichen Erfahrungsbericht zum Sprachen lernen mit babbel.
    Ich selbst lerne Französisch mit babbel. Mir geht es vor allem darum, meine Sprachkenntnisse aus Schule und Studium zu erhalten. Das habe ich mit babbel geschafft und es macht mir sehr viel Spaß.

  4. Vorsicht – unseriös! Die lassen Billig-Texter über Texterplattformen massenweise Jubelarien nach definierten Vorgaben im Internet verbreiten. Babbel manipuliert das gesamte Internet und nichts ist bei denen echt!

    1. Guten Tag Dir Thomas und vielen Dank zuerst einmal für Dein Kommentar.

      Ich persönlich kann zu Deinen Vorwürfen nichts sagen – vielleicht ist was dran, vielleicht auch nicht. Prinzipiell ist das ja (leider) inzwischen eine recht gängige Praxis, das mit den direkt und indirekt gekauften Online-Bewertungen.

      Was ich aber sehr wohl sagen kann, ist das Babbel unter den Apps zum Sprachen lernen eine der besten ist. Nicht umsonst gehört sie auch zu unseren empfohlenen Sprachlern-Apps. Und ich habe inzwischen schon eine erkleckliche Anzahl von eben diesen ausprobiert. Leider waren die meisten davon alles andere als empfehlenswert – fehlerhaft, lieblos, mit technischen Problemen – zusammenfassend: Ungeeignet. Bei Babbel stimmen die Bewertungen (ob sie nun gekauft sein mögen oder nicht) zumindest mit dem Angebot zusammen.

      Was natürlich bei weitem nicht stimmt und demzufolge meiner Meinung nach unseriös ist, ist die Angabe, dass man mit Babbel alleine eine Fremdsprache lernen kann. Egal, ob in 3 Wochen oder 30 – das kann man bisher (noch) mit keiner App alleine. Aber diesen Punkt habe ich in meinen Beitrag auch klar angesprochen.

      Von dem her stand und stehe ich zu meiner Babbel-Bewertung. Ansonsten hätte ich sie nicht in dieser Form verfasst.

      Ich hoffe Dir damit Deine eventuell Zweifel genommen zu haben, dass es sich auch bei meinem Testbericht ebenso um eine gekaufte Jubelarie handeln könnte.

      LG,

      Jeremy-James

  5. Unbrauchbare App die zu lernende Sprache war nicht drin. Dafür braucht man die App nicht, Kostenlose Alternativen sind besser und Effektiver.

  6. Hallo Jeremy-James,

    um es vorweg zu nehmen, ich mache wie du den Spanisch Kurs, spreche englisch, deutsch und französisch fließend.

    Was ich nicht ganz verstehe ist deine Kritik, dass man sich selbst unter Kontrolle haben muß um dran zu bleiben. Das ist doch bei jedem online Kurs so.

    Ich bin den Kurs ganz anders angegangen als du. Ich habe nicht stur Lektion nach Lektion gemacht, sondern nach jeder habe ich mir die entsprechenden Grammatikkurse rausgesucht, und vor der nächsten Lektion die Grammatik nochmal wiederholt.

    Dann habe ich vor der nächsten Lektion die Hör- und Verstehenslektionen gemacht.

    Der größte Vorteil ist der Vokabelmanager, der was du nicht erwähnst eigentlich kein Vokabelmanager in dem Sinne ist, da er gleichzeitig Vokabeln und Grammatik beinhaltet, und du somit auch die Grammatik wiederholst.

    Meine ersten Sprachen habe ich in der Schule, an der Uni im Sprachlabor gelernt, aber selbst da ist der Durchbruch erst gelungen wenn man in das Land gereist ist um richtig sprachgewandt zu werden. Der allergrößte Vorteil ist, dass du für 8 € im Monat alle Sprachen abonieren kannst und alle Sprachen permanent wiederholen kannst.

    Ich denke beim Sprachkurs kommt es auf die eigene Mentalität an. Wer nicht gerne alleine lernt und immer einen Tritt in den Hintern braucht ist bei jedem online Kurs falsch am Platz. Wer sich selbst gerne was beibringt, der schaut sich zuerst die angebotenen Möglichkeiten und stellt sich sein Lernprogramm dann selbst zusammen.

    Ich bin der Meinung, dass es durchaus möglich ist die Sprache mit Babbel gut zu lernen. Am allerbesten natürlich wenn du dich in dem Land befindest und jederzeit die Möglichkeit hast das gelernte sofort anzuwenden.

    Beste Grüße Jörg

    1. Guten Tag Dir Jörg,

      und vielen Dank Dir zuerst einmal für Dein ausführliches Kommentar. Und gut zu hören, dass für Dich Babbel eine gute Alternative (oder Ergänzung) zum Sprachen lernen darstellt

      Denn ja, falls man wie Du genug Eigeninitiative an den Tag legt und sich mit den verschiedenen Möglichkeiten und Übungen des Programms auseinandersetzt (und keine Sorge, das habe ich sehr wohl gemacht und nicht nur stur Lektion für Lektion durchgelernt), dann kann es das auch sein.

      Meine Kritik bezieht sich demzufolge im Wesentlichen auf die fehlende Anwendung – wie Du diese ja auch angemerkt hast – wodurch meiner Meinung nach niemand, der nur mit Babbel gelernt hat, eine neue Sprache sprechen (oder wirklich flüssig schreiben) wird können. Weshalb dann wiederum die Bewerbung „In xy Wochen eine neue Sprache sprechen“ zumindest meiner Meinung nach leider etwas irreführend ist.

      Oder wie war das bei Dir – hast Du nur mit Babbel Spanisch gelernt und bist jetzt in der Lage ein Gespräch mit einem spanischen Muttersprachler zu führen und über einen (auch etwas längeren) Zeitraum aufrecht zu erhalten? Oder Dich schriftlich so auszudrücken, dass Du ein Schriftstück wie z.B. eine eMail mehr oder weniger ohne Hilfe und am Stück verfassen kannst? Falls das so ist, dann lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen und dann muss man Dir zu sehr viel Selbstdisziplin und Ausdauer gratulieren.

      Als Basis um sich die grundlegenden Grammatikkenntnisse und einen (nicht zu kleinen) Grundwortschatz anzueignen, ist die App allerdings (und das habe ich ja auch so angegeben) mehr als geeignet. Das bedeutet aber nicht eine Fremdsprache gut zu beherrschen. Weil dazu eben vor allem die Fähigkeit selbst Sprache zu kreieren (Sprechen und Schreiben) fehlt.

      Diese erlangt man eben vor allem durch Anwendung, wobei man für diese bei weitem nicht in einem Land, in welchem die Sprache gesprochen wird, sein muss – obwohl das natürlich sehr hilfreich ist. Du kannst aber genauso Zuhause ein Klima der Immersion schaffen – wie das am besten geht, dazu haben wir auch einen eigenen Beitrag verfasst.

      Aber natürlich hast Du auch Recht in dem Punkt, dass jemand, der etwas (und nicht nur eine Sprache) lernen will, sich immer Mittel und Wege finden wird. Egal, in welcher Situation und ob mit wenig oder ohne Geld.

      Nun denn, ich hoffe Dir Deine Fragen beantwortet haben zu können, falls Du noch Anmerkungen haben solltest, würde ich mich über eine weitere Antwort von Dir freuen.

      Freundliche Grüße,

      Jeremy-James

  7. Im praktischen Gebrauch, ist Verbesserung m. e. dringend erforderlich:
    Die zu ergänzenden Wörter sind zeitweise viel zu schnell gesprochen und daher
    z. T. völlig unverständlich, da undeutlich und verschluckt!
    Man könnte z.B. ein Lautsprechersymbol einführen, das die Möglichkeit bietet,
    den Wortlaut langsamer abhören zu können. Duolingo hat dies beispielsweise.

  8. Hallo Frank,

    den hier vorliegenden Test hat Jeremy gemacht, deshalb hat er auch gleich die tolle und ausführliche Antwort gegeben.

    Ich kann mir hier Jeremy auch nur anschließen. Sprechen üben ist eins der effektivsten Aktivitäten beim Sprachenlernen. Dabei ist es so ziemlich egal, ob Du mit Dir selbst, dem Computer oder einem Muttersprachler sprichst. Auch wenn jedoch eine Balance zwischen dem Ganzen gegeben sein sollte. Vor allem da ein Muttersprachler natürlich Deine Aussprache am besten korrigieren kann.

    Deshalb kannst Du ja versuchen das Programm als Trockenübung zu nutzen und Deine neuerworbenen Kenntnisse dann mit einem Muttersprachler mal ausprobieren. Dieser kann Dir dann auch ausgezeichnet sagen, ob Du Deine Aussprache verbessert hast.

    Leider habe ich noch gar keine Erfahrungen mit dem Programm gemacht, wir haben uns es jedoch notiert. Da jedoch diese Tests ziemlich aufwändig sind und wir noch einige weiteren auf der Liste haben, könnte es ein bisschen dauern bis wir dazu kommen.

    Und wenn Du weitere Fragen hast, sag gerne Bescheid.

    Viele Grüße
    Gabriel

  9. Hallo Gabriel,
    wie immer vielen Dank für die ausführlichen Ausführungen zu bestimmten Anwendungen. Ich hätte insoweit eine Bitte. Ich habe mir zu Hause den Sprachlernkurs „Englisch Intensivkurs“ von Digital Publishing auf meinem Computer installiert. Laut den mir vorliegenden Bewertungen wird dieser Kurs insgesamt als sehr gut bewertet. Ob diese Bewertungen allerdings von unabhängigen Bewertern erfolgt ist, kann ich nicht einschätzen. Insbesondere die Funktion des Nachsprechens bzw. die Interaktion beim Sprechtrainer wird hier sehr lobend hervorgehoben, um das Sprechen der Sprache zu verbessern. Mich würde hierzu sehr Deine Einschätzung und Bewertung interessieren.
    Vielen Dank vorab!
    Viele Grüße
    Frank Speier

    1. Lieber Frank,

      und auch Dir zuerst einmal vielen Dank für das Lob. Positives Feedback freut uns natürlich immer zu hören.

      Bezüglich Deiner Frage zum Englisch Intensivkurs von Digital Publishing möchte ich mich hier zuerst einmal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, da ich persönlich keine Erfahrungen mit diesem Programm habe, sondern es nur vom Hörensagen kenne.

      Diese persönlichen Erfahrungsberichte scheinen aber das positive Bild, und vor allem das positive Preis-Leistungs-Verhältnis, zu bestätigen.

      Da Du ja aber selbst schon im Besitz dieses Englisch-Lernprogramms bist, kann ich Dir dazu nur den Rat geben, es auch wirklich konsequent und ernsthaft zu nutzen. Das heißt zum Beispiel den Aussprachetrainer. Dann werden deine Bemühungen auch von Erfolg gekrönt sein.

      Denn auch wenn es mühsam erscheinen mag ein Wort zig-Mal wiederholen zu müssen, bis dieses akzeptiert wird, ist es im Endeffekt ja nur zu Deinem Besten. Beziehungsweise zum Besten Deiner englischen Aussprache.

      Was dabei hilft ist die Sache ohne Selbstzweifel oder gar Angst etwas falsch zu machen anzugehen. Es kann Dich ja niemand hören. Außer dem Computer. Und der ist in der Regel recht unkritisch.
      Also einfach mal drauflos gesprochen und auf Dich selbst und Deine Englischkenntnisse vertraut, dann geht das auch gleich viel leichter von der Hand.

      Dir weiterhin viel Erfolg beim Englisch lernen und ich hoffe Dir soweit weitergeholfen zu haben. Und vielleicht hat Gabriel ja auch noch etwas dazu anzumerken.

      VG Jeremy

      PS: Unter diesem Link findest Du, falls Du Dich noch weiter informieren möchtest, einen meiner Meinung nach weitgehend objektiven und demzufolge hilfreichen Testbericht einer anderen Seite.
      http://talkreal.org/blog/review-interaktive-sprachreise-von-digital-publishing-im-test/

  10. Hallo und guten Tag Jeremy,
    ein sehr guter recherchierter Beitrag zu +Babbel! Eine brennende Frage bleibt für mich.
    Gibt es ein, mehrere Programme (z. B. Birkenbiehl-Methode) mit dem/denen das Lernen effektiver (in meinem Fall Englisch) möglich ist?

    Über deine qualifizierte Antwort würde ich mich sehr freuen und vor allem würde sie mir sehr helfen.

    Vielen Dank und besten Gruß

    Franz Schmitz

    1. Guten Tag Dir Franz,

      und zuerst einmal vielen Dank für das Lob. Freut mich zu hören, dass Dir mein Beitrag gefällt.

      Zu Deiner Frage – Diese möchte bzw. kann ich jetzt nicht pauschal beantworten. Vielmehr stellen sich dabei für mich zuerst einmal noch ein paar Fragen.

      Zuerst einmal, weil Du schreibst effektiver. Dazu wäre es zuerst einmal interessant zu wissen, in welchem Bereich Du eventuell noch Schwierigkeiten oder Verbesserungspotential hast?

      Und auch welches Sprachniveau Du in Englisch schon besitzt. Genauso wie die Frage wie und wofür Du lernen möchtest. Mobil, zuhause am Computer, eher alleine oder mit Unterstützung (von Community oder Tutor)?

      Denn wie Du wahrscheinlich schon weißt, gibt es eine Vielzahl von Programmen und Techniken zum Sprachenlernen, und darunter natürlich auch viele gute bis sehr gute.

      Diese haben dabei ihre individuellen Vor- und Nachteile bzw. Schwerpunkte. Darum ist es schwer da jetzt so einfach einen pauschalen Ratschlag zu erteilen.

      Aber wenn Du möchtest, dann kannst Du mir noch einmal hier antworten oder auch eine Email unter jeremy@sprachheld.de schreiben, dann können wir das gerne noch etwas weiter ausführen.

      VG, Jeremy

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